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Bewertung und Kritik zu

RUSALKA 
von Ludwig van Beethoven
Regie: Dirk Schmeding 
Online-Premiere: 5. März 2021 
Staatstheater Braunschweig

Zum Inhalt: Die Nixe Rusalka hat nur einen einzigen Wunsch: Sie sehnt sich danach, ihre Wasserheimat zu verlassen, als Mensch unter der warmen Sonne zu leben und die Liebe kennenzulernen. Für den Prinzen, von dem sie träumt, ist sie bereit, alles hinter sich zu lassen. Rusalka ignoriert die Warnungen des Wassermanns und lässt sich von der Hexe Ježibaba in Menschengestalt verwandeln, um ihrem Liebsten zu begegnen – wissend, dass sie einen hohen Preis dafür zahlen muss. Für einen herrlichen Moment schwebt Rusalka im seligen Liebestaumel mit ihrem Prinzen, doch das Glück währt nicht lang …

Für das in vielen europäischen Traditionen bekannte, tragisch endende Märchen um die liebende Meerjungfrau schuf Antonín Dvořák hinreißend schöne Musik, die die zart-intimen Momente ebenso berührend einfängt wie die großen dramatischen Ausbrüche. Regisseur Dirk Schmeding, der am Staatstheater Braunschweig zuletzt mit einer vielbeachteten Inszenierung von Weinbergs »Die Passagierin« zu Gast war, erzählt in »Rusalka« von der Unvereinbarkeit zweier Elemente, die ein klassisches »Happy End« unmöglich macht.

Musikalische Leitung: Srba Dinić
Regie: Dirk Schmeding
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Julia Rösler
Video: Johannes Kulz
Licht: Katharina Möller
Chor: Georg Menskes
Dramaturgie: Theresa Steinacker


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Die Prinzenmörderin
  · 11.03.21
''Rusalka hat die Schnauze voll und will zum Wassermann zurück; zuvor zertrümmert sie den Prinzen-Fiat, und sie kann auch wieder sprechen... Und mit einem Baustrahler bewaffnet, den sie noch von ihrer Müllbegegnung mit der Pennerinnenhexe "rettete", wandelt sie irrlichternd über die Drehbühne, wo sie der reuevolle Prinz zurückerobern will; sie warnt ihn, dass er sie möglichst nicht küssen solle, weil - - gesagt, getan; er tut es trotzdem, und sie tut ihn umgehend mit einer Plasteplane, ihrem alten Hochzeitskleid, zweifach hintereinander tot-ersticken. Und sie triumphiert wie nie zuvor in ihrem feuchten Nixenleben; und das war's auch schon.

Srba Dinić hat dirigiert - man merkt nicht, dass es eine reduzierte Fassung ist, also das Staatsorchester Braunschweig klingt, unterm Kopfhörer gehört, satt-warm. Vom sängerischen Personal her sollen insbesondere Jeon mit seinem unhektisch-wohlklingenden Tenor und auch die höhensichere, obgleich an manchen Stellen allzu kräftig aussingende Adams angezeigt sein. Nicht verpassen, nein; es lohnt sich.'' schreibt Andre Sokolowski am 4. März 2021 auf KULTURA-EXTRA
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