Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Bewertung und Kritik zu

DAS WIGWAMKONZERT
Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung
Premiere: 1. August 2017
Tipi am Kanzleramt, Berlin

eventimTICKETS ONLINE KAUFEN
CD jetzt bestellen

Zum Inhalt: Frühling in Berlin – und Rainald Grebe wieder im Tipi am Kanzleramt! Die Kapelle der Versöhnung vertont die krass überzeichneten bis tief berührenden Geschichten dieses glasklar-verworrenen Genies wie immer aufs Herzlichste, und Rainald Grebe himself gibt einem das Gefühl, dabei zu sein, wie er seine besten Ideen einmal neu zur Welt bringt. Vielleicht sind es auch neue Ideen, mit denen er die Welt verbessert? Bei diesem komisch-melancholischen Grenzgänger zwischen musikalischem Kleinod und kabarettistischer Großtat weiß man nie – aber ahnt so einiges, und am Ende werden alle wie neu sein. Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung im Tipi am Kanzleramt – Was soll jetzt noch kommen?

Brandneue Songs und Klassiker, Halbgares, Improvisiertes und Abgehangenes.

Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung


Wie fandest du das Stück?
- ein Klick auf die Sterne -
Schreibe eine Kritik
1 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Mit alten und neuen Liedern und viel Zigarettenqualm
  · 03.08.17
Kaum ein Musikkabarettist unterhält sein Publikum mit so treffsicheren Pointen wie Grebe. Seine Oden an die Germanistik-Studentin Dörte und an das Land Brandenburg entwickelten sich zu Dauerbrennern, die man auch jenseits der Kleinkunst-Fangemeinde kennt. Gerade weil die Texte in seinen Liedern so eine große Rolle spielen, ist es schade, dass die Textverständlichkeit leidet, wenn Grebe gemeinsam mit seiner „Kapelle der Versöhnung“ auftritt und einzelne Wörter vom Klangteppich verschluckt werden. Das Problem, das eine Zwischenruferin auch gestern im tipi bemängelte, wurde auch schon in Rezensionen früherer Programme an anderen Spielstätten angesprochen.

Grebes „Wigwamkonzert“ ist ein Mix aus vielen altbekannten Liedern (ohne seine allergrößten Hits) und neueren, selbstironischen Nummern, in denen er sich mit dem Älterwerden und Krankheiten befasst. Eine Parodie auf Helene Fischers „Atemlos“ wechselt sich mit der Mitmach-Nummer über die hyperaktiven „Multitasker“ und einem neuen Stück über Burn-Out und Fitnessstudios ab.

Bei schwülen Hochsommertemperaturen wird das „Wigwamkonzert“ zu einer schweißtreibenden Angelegenheit im ausverkauften Zelt. Das tipi verteilte netterweise vorab schwarze Fächer. Ärgerlich ist, dass Grebes Band und einige Zuschauer, die er eigens animierte, den „Rauchertisch“ neben der Bühne eifrig zu nutzen, die knappen Sauerstoffreste durch ihren eklig-stinkenden Zigarettenqualm weiter reduzieren. Da wünscht man sich lieber Merkels Kokon, als einen Künstler, der rücksichtslos auf der Gesundheit seines Publikums herumtrampelt.

Weiterlesen auf Das Kulturblog
War die Kritik hilfreich
Um eine Kritik zu schreiben musst du dich anmelden:
DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN
eventim Reservix Ticketing System

TICKETS BEI EVENTIM KAUFEN

ANZEIGE



ANZEIGE

 AUF DER BÜHNE © 2019                            
                              
X

Right Click

No right click