Semianyki - Die Familie

Bewertung und Kritik zu

SEMIANYKI - DIE FAMILIE
Clowneskes Theater aus St. Petersburg
Regie: Boris Petrushansky 
Berlin-Premiere: 7. Februar 2017
Tipi am Kanzleramt, Berlin

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Zum Inhalt: Eine temporeiche, schräge und witzige Clownerie über den chaotischen Alltag einer total normal verrückten Familie. Gefangen zwischen Liebe und Chaos ihres „home sweet home“ purzeln, rabauken und koffern diese unglaublichen Gestalten über die Bühne und durcheinander: Die hochschwangere Mutter, immer auf der Suche nach dem nächsten Flirt-Abenteuer; der hysterisch besorgte Vater, aufgrund seines immensen Alkoholkonsums stets auf der Kippe zwischen Nervenzusammenbruch und Flucht; und dazu der völlig aus dem Ruder geratene Nachwuchs – eine Horde unausstehlichcharmanter Monster, die das Wimmelbild komplettieren.

Mit Olga Eliseeva, Alexander Gusarov, Kasyan Ryvkin, Elena Sadkova, Marina Makhaeva, Yulia Sergeeva.

Direktor: Boris Petrushansky
Manager: Dimitrij Sacharow
Lichtdesigner: Valery Brusilovsky
Ton: Sergey Ivanov
Stagehands: Nikolaj Orlov, Anna Mamontova, Murad Kutuev, Ravil Baygeldinov


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Keine Angst!
  · 11.12.17
''Die Clown-Kompanie heißt genau wie ihr Stück Semianyki und es sind alles Absolventen des renommierten Sankt Petersburger Teatr Licedie, eine Art alternatives Clown-Theater, das in den Sechzigerjahren von Slava Polunin gegründet wurde. Der ist inzwischen ein "Altmeister" der Clown-Kunst und tourt durch die ganze Welt.

Polunin hat gesagt: Gute Clowns sind die, vor denen Kinder keine Angst haben. Und obwohl die Semianyki auch manchmal gemein und grausam sind, so scheinen sie doch gute Clowns zu sein, denn die Kinder im Publikum haben laut gelacht und sich nicht unter dem Stuhl verkrochen.

So poetisch-melancholisch wie Slava Polunin sind sie nicht, dafür sehr schnell, und spielerisch. Sie verstehen es auch exzellent das Publikum einzubinden und zu improvisieren. Sie beherrschen die Clown-Kunst allemal, das ist deutlich zu spüren.

Manchmal wäre allerdings ein bisschen weniger mehr. Es fehlen die poetisch-melancholischen Momente – die gehen ein wenig im hektischen Trash-Chaos unter.'' schreibt Frauke Thiele auf kulturradio.de
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