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Bewertung und Kritik zu

MAMMA MIA!
Das Musical mit den Hits von ABBA
Premiere: 16. August 2018 
Deutsches Theater München 

Berlin-Premiere: 22. September 2019
Theater des Westens Berlin
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Drei mögliche Väter. Zwei unvergessliche Tage. Ein unwiderstehliches Musical: „MAMMA MIA! - Das Original mit den Hits von ABBA“ ist eine romantische Musicalkomödie mit den 22 größten ABBA-Hits, darunter „Dancing Queen“, „The Winner Takes It All“, „Knowing Me, Knowing You“ und natürlich „Mamma Mia“. Es geht um den Mut, seine Träume zu verwirklichen, um Liebe, Freundschaft, Familie und die Bedeutung der Vergangenheit für das Glück der Zukunft.

Mittlerweile haben weltweit über 54 Millionen Zuschauer MAMMA MIA! gesehen und das Stück damit zu einem der erfolgreichsten Musicals überhaupt gemacht - von Europa über Amerika und Afrika bis nach Asien. Der Kinofilm MAMMA MIA! mit Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth und vielen weiteren Stars feierte 2008 Premiere und wurde der erfolgreichste Musicalfilm aller Zeiten. Erstmals ist in München der Musical-Klassiker nun in der deutschen Übersetzung von Michael Kunze und Ruth Deny zu erleben.

Zum Inhalt: Auf einer griechischen Insel lebt die allein erziehende Donna, die ihren Mann im Leben steht – auch ohne Mann. Ihre 20-jährige Tochter Sophie, die ihren Märchenprinzen bereits gefunden hat, sehnt sich nach Romantik, Kindern und einer klassischen Traumhochzeit in Weiß. Durch das Tagebuch ihrer Mutter erfährt Sophie von drei möglichen Vätern. Als sie ihre Hochzeit plant, will sie dieser Ungewissheit ein Ende bereiten und lädt ihre möglichen Väter zur feierlichen Trauung ein. 

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5 von 6 Personen fanden die Kritik hilfreich
Mamma Mia! - München im Abba Fieber
  · 17.08.18
Am 16. August 2018 feierte das Abba Musical „Mamma Mia!“ seine Premiere im Deutschen Theater in München. 

Die Liebeskomödie mit Musik von Björn Ulvaeus und Benny Andersson sowie deutschen Texten von Michael Kunze drehte sich rund um die 20-jährige Sophie (Katharina Gorgi) und ihre Mutter Donna (Sabine Mayer) und die Frage, wer nun wirklich Sophies Vater ist. Denn es gab gleich dreierlei Möglichkeiten, wie Sophie durch das Tagebuch ihrer Mutter erfahren hatte. Zu ihrer eigenen Hochzeit will Sophie nun endlich das Rätsel lösen und lädt alle potentiellen Herren heimlich - ohne das Wissen ihrer Mutter - ein. Chaos ist natürlich vorprogrammiert. 

Im Zentrum der Drehbühne stand das griechische, weiße Steingebäude, das das kleine Hotel von Donna beherbergte und je nach Szene von außen oder innen gezeigt wurde. Obwohl es keine großen Änderungen während des Stückes gab, wurde es nie langweilig. Die Requisiten, Kostüme, Beleuchtung und die interessanten Charaktere gaben jeder Szene ihre ganz eigene Atmosphäre. Vom Hotelinnenhof über Hotelzimmer, den Strand und die Disko verfolgte der Zuschauer die amüsante Geschichte bis zum Happy End. 
Zugegeben, die Geschichte ist vorhersehbar, die witzigen Schlagabtäusche zwischen den Charakteren und die bekannten Hits von der schwedischen Gruppe Abba geben dem Stück jedoch trotzdem Wiederholungstäter-Potential. 

Das Vätertrio bestand aus drei völlig unterschiedlichen Charakteren (Karim Khawatmi, Detlef Leistenschneider, Jörg Zuch), die mehr oder weniger gut mit der alleinerziehenden Donna der Gegenwart zurechtkamen. Zusammen sangen sie harmonische Duette, die dem Zuschauer einen Einblick in die bewegte Vergangenheit der damaligen Liebespaare gaben. 

Besonders stach auch Donnas alte Busenfreundin Tanja (Betty Vermeulen) mit ihrer schrillen, aber dennoch sympathischen, selbstbewussten Schickimicki-Art hervor. Laut stöckelte sie in ihren Designerklamotten durch das Hotel, verdrehte allen Jungs den Kopf und freute sich des Lebens, in dem sie schon das Geld einiger ihrer reichen Exehemänner durchgebracht hatte. Sie hatte einige Lacher auf ihrer Seite und spielte die Rolle absolut überzeugend, konnte sie sie doch bereits über einige Jahre perfektionieren. 

Die Musik letztendlich riss auch den letzten Zuschauer in der hintersten Reihe mit. Beschwingt klatschten die Zuschauer bereits im ersten Akt bei „Chiquitita“ mit, „Dancing Queen“ erhielt spontanen Szenenapplaus ebenso wie „Lay all your love on me“. Auch „Super trouper“ war eines der Highlights des Abends, wobei die Ensembleszenen generell besonders stark waren. 
Warum einige Worte der englischen Liedtexte beibehalten wurden, als Michael Kunze sich an die Liedtexte setzte, obwohl die Lieder komplett deutsch waren, erschließt sich nicht 100%ig: „Du bist die Dancing Queen“ und „Money, money, money. Sonst kann man nie…“ klingen doch ein wenig befremdlich. 

Nichts desto trotz bedachte das Premierenpublikum das Stück mit tosendem Applaus und Standing Ovations - und das zu recht - und ging schließlich beschwingt aus dem Theater nach Hause. Das Stück ist noch bis zum 7. Oktober 2018 im Deutschen Theater in München zu sehen. Nicht nur für Abba-Fans ein Muss. 

(Jasmin Gollwitzer)

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2 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Jede Menge gute Laune mitten in München
  · 19.08.18
''Erzählt wird die Geschichte der alleinerziehenden Donna, die auch ohne Mann mit beiden Beinen im Leben steht und ihrer Tochter Sophie, die Ihren Traumprinzen bereits gefunden hat. Gemeinsam leben beide auf einer einsamen griechischen Insel irgendwo im Mittelmeer. Als die aufgeweckte Sophie eines Tages im Tagebuch ihrer Mutter stöbert traut sie ihren Augen nicht: Laut den Aufzeichnungen ihrer Mutter kommen drei mögliche Väter in Betracht. Bill, Harry und Sam. Auf der Suche nach Ihrer wirklichen Identität beschließt Sophie kurzerhand alle Drei zu Ihrer Hochzeit einzuladen. Es beginnt eine spannende und turbulente Geschichte um Liebe, Mut und Verzweiflung. 

Untermalt wird das Ganze nicht nur durch ein farbenfrohes und geschickt konstruiertes, gleichzeitig dennoch minimalistisches Bühnenbild (Mark Thompson), sondern auch durch ein ganzes Stück Musikgeschichte. Eine Zeitreise zurück in die wilden 1970er und 1980er Jahre, als die Band ABBA mit Schlaghosen und Rüschenblusen die musikalischen Bühnen der Welt eroberten und unzählige Menschen mit Hits wie „Dancing Queen“, „Waterloo“ und „The winner takes it all“ in ihren Bann zog. 

Wie schon damals die Band selber, so kann auch die Münchener Besetzung von Mamma Mia! mit ausgesprochen guter gesanglicher Leistung überzeugen. Nicht zuletzt liegt dies vermutlich auch daran, dass man mit Sabine Mayer (Donna), Betty Vermeulen (Tanja) und Karim Khawatmi (Sam) auf echte Größen der Musicalszene gesetzt hat und alle bereits auf lange Jahre Schauspielerfahrung in der jeweiligen Rolle zurückblicken können.'' schreibt Benjamin Kramer am 17. August 2018 auf KULTURA-EXTRA
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Das Lied „Mamma Mia“ (1975) ist jedem, egal ob Jung oder Alt, ein Begriff. Die Band ABBA begeistert mit ihrer lebensfrohen Musik seit Jahrzehnten Millionen von Menschen. Im Jahr 1999 folgte daher das Unausweichliche: die Weltpremiere des mitreißenden Musicals „Mamma Mia“ im traditionsreichen Prince Edward Theatre im Londoner West End. Seitdem bezauberte das Jukebox-Musical (Buch: Catherine Johnson) mit Liedern der schwedischen Popband ABBA, das aus der Feder der männlichen ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus stammt, bereits über 60 Millionen Menschen.  

Zu seinem 20-jährigen Jubiläum kam das weltweit beliebte Musical wieder nach Berlin, ins Stage Theater des Westens. Ich habe dieses Musical bereits mehre Male live erlebt. Da man aber so etwas Schönes wie „Mamma Mia“ nicht oft genug sehen und hören kann, habe ich es am Samstag, den 18. Januar 2020, wieder getan und schreibe Euch diese Zeilen mit einem glücklichen Herzen und vielen schönen Erinnerungen an den gestrigen Abend.

Doch wovon handelt das Musical „Mamma Mia“, das 2008 mit Meryl Streep, Pierce Brosnan und Colin Firth erfolgreich verfilmt wurde? Es handelt von der allein erziehenden Donna, die mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie auf einer kleinen griechischen Insel lebt und dort eine Taverne besitzt. Die Tochter Sophie weiß noch immer nicht, wer ihr Vater ist. In dem Tagebuch der Mutter liest Sophie, dass drei Männer ihr Vater sein könnten. So lädt Sophie die potenziellen Väter zu ihrer Hochzeit mit Sky ein, ohne dies vorher mit ihrer Mutter und ihrem Verlobten abzusprechen.
Erfährt Sophie endlich, wer ihr Vater ist oder versinkt die Hochzeit in einem Chaos? Und was ist mit Donna, wie wird sie auf die Männer reagieren?

Donna ist eine Löwenmutter, die ihre Tochter Sophie alleine großgezogen hat. Sie vergöttert ihre Tochter und hat für sie alles aufgegeben. Einst ein wildes und das Leben liebende Partygirl, das nach Freiheit und Unabhängigkeit strebte, geht sie in ihrer Mutterrolle, die viele Entbehrungen mit sich brachte, auf. Jetzt muss sie ihre Tochter ziehen lassen.
Anna Thorén Official, die in meinem Lieblingsmusical „Tanz der Vampire“ mitspielte, lebt diese Rolle. Von der ersten Minute an habe ich mich in ihre kraftvolle Stimme, ihre Ausdrucksstärke und ihr schauspielerisches Talent verliebt. Eine sehr gelungene Besetzung, die in jedem Ton und jedem Tanzmove bestätigt wurde! Bei Thoréns Interpretation des Liedes „The Winner Takes It All“, meinem absoluten ABBA-Lieblingslied, hatte ich Gänsehaut und Tränen in den Augen.

Donnas Tochter Sophie wird von der charismatischen Sanne Buskermolen, die den Musicalgängern unter Euch aus den Musicals „Tanz der Vampire“ und „Grease“ bekannt sein dürfte, verkörpert. Sophie möchte vieles anders als ihre Mutter machen. Sie möchte nicht ohne einen Mann leben und deswegen ihre Liebe Sky heiraten. Sophie weiß oft nicht, wer sie wirklich ist und ist deswegen auf der Suche nach einer Vaterfigur. Doch liebt sie auch ihre Mutter über alles und will sie nicht enttäuschen. Diese Zerrissenheit der Figur wird großartig von Buskermolen dargestellt. Buskermolen überzeugte das Publikum an dem gestrigen Abend auf der ganzen Linie, als Sängerin, als Tänzerin und als Schauspielerin.

Sky ist Sophies Verlobter und liebt und unterstützt Sophie. Doch als er erfährt, dass Sophie ihn angelogen und ihm nichts von der Einladung ihrer drei potentiellen Väter erzählt hat, ist er zutiefst enttäuscht.
Sky wird von Benét Monteiro gespielt. Der gebürtige Brasilianer, bekannt aus dem Musical „Bat out of Hell“ gibt der Rolle alles, was sie braucht: eine feurige Leidenschaft und viel Temperament.  

Donnas Freundinnen und deren Darstellerinnen gehörten gestern zu den Glanzlichtern des Musicals. Sie sorgten für viel Lebensfreude auf der Bühne und für viele Lacher im Zuschauersaal.
Tanja, eine meiner Lieblingsfiguren, ist ein Männer verschlingendes Vamp. Schon drei Mal verheiratet gewesen und trotzdem ist ihr Hunger noch nicht gestillt. Auf der Suche nach einem reichem Mann geht sie aber auf der griechischen Insel eine Liaison mit dem nicht wohlhabenden und deutlich jüngeren Pepper (Duncan William Saul) ein. Tanja legt sehr viel Wert auf ihr Aussehen und wirkt auf den ersten Blick oberflächlich. Doch ist sie eine sehr gute Freundin für Donna und Rosie.
Betty Vermeulen, die schon 2006 diese Figur spielte, interpretiert auch diesmal auf eine fantastische Art und Weise die Rolle und unterhielt in jeder Minute den Zuschauer.

Rosie, Donnas zweite beste Freundin, ist das komplette Gegenteil von Tanja. Sie ist die personifizierte Emanzipation der Frau und ist ihr Leben lang ohne einen Mann ausgekommen. Doch sehnt sich Rosie im Grunde ihres großen Herzens nur nach dem Richtigen.
Barbara Raunegger übernimmt wie schon einst in Hamburg die Rolle der Sympathieträgerin Rosie und erwärmt sofort das Herz jedes Zuschauers.

Zwar ist das Musical „Mamma Mia“ ein „Frauenpower-Musical“, doch spielen die Männer natürlich auch eine wichtige Rolle. Die drei potenziellen Väter werden von Karim Khawatmi (Sam), Gerd Achilles (Harry) und Jörg Zuch (Bill) dargestellt. Sam hat einst Donna verlassen, um seine Verlobte zu heiraten und bereut diesen Schritt noch immer, da er Donna auch heute liebt. Bill war die Freiheit schon immer wichtiger als ein sicherer Hafen, doch findet er in Griechenland nicht nur eine (mögliche) Tochter, sondern auch in Rosie eine Partnerin. Harry hingegen offenbart einen anderen Grund, warum es damals mit Donna nicht geklappt hat.
Alle drei Darsteller spielten ihre jeweilige Rolle sehr glaubwürdig und zeigten sich gestern auch stimmlich als eine Bereicherung für das Musical.

Michael Kunze textete bereits Musicals wie „Tanz der Vampire“, „Rebecca“ und übersetzte auch das Musical „Das Phantom der Oper“ ins Deutsche. Auch seine deutschen Texte in dem Musical „Mamma Mia“ überzeugen. Die Texte wurden thematisch an die Handlung des Musicals angepasst, doch die berühmten Ohrwurm-Melodien des Musicals bleiben erhalten und sorgten an dem gestrigen Abend für einen begeisterten Szenenapplaus an vielen Stellen. Bei den Partykrachern wie „Super Trooper“ oder „Money, Money, Money“ ist das Publikum überschwänglich mitgegangen. Es gab aber auch traurige Lieder wie „The Winner Takes I All“, bei denen ich mir die Tränen wegwischen musste.

Mein Fazit: Das Musical „Mamma Mia“ handelt von so vielen schönen Themen: der engen Mutter-Tochter-Beziehung, der jungen Liebe, der Liebe, deren Flamme nie erloschen ist, und der wahren Freundschaft. „Mamma Mia“ ist ein großartiges Gute-Laune-Musical, das aus jedem Pessimisten einen Optimisten macht. Die weltbekannten Lieder der schwedischen Popband ABBA gehen in dem Musical ins Ohr und bleiben für immer im Herzen, was auch den sehr talentierten Sängern und Sängerinnen im Musical zu verdanken ist. Der Produktion gelingt mit jeder kleinen Rolle eine fantastische Besetzung, die sich beim Singen, Tanzen und Schauspielern widerspiegelt.
Bis zum 19.04.2020 könnt Ihr Euch noch im Stage Theater des Westens in Berlin davon überzeugen lassen, dass die ABBA-Musik für immer leben wird. Ab Oktober 2020 ist das Musical in Hamburg zu bewundern.



© E. Günther ("Mein Event-Tipp")
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