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Bewertung und Kritik zu

BELLA FIGURA
von Yasmina Reza 
Regie: Thomas Ostermeier
Premiere: 16. Mai 2015 
Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin
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Zum Inhalt: Ein Mann und eine Frau auf dem Parkplatz eines Restaurants in der Provinz. Sie, Andrea, alleinerziehende Mutter und pharmazeutisch-technische Assistentin, sitzt noch im Auto. Ihr Liebhaber, der Glasereiunternehmer Boris, versucht sie zum Aussteigen zu überreden – trotz des Ausrutschers, den er gerade begangen hat: zu erwähnen, dass ihm das Restaurant von seiner Frau empfohlen wurde ...

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Regie: Thomas Ostermeier
Bühne: Jan Pappelbaum
Kostüme: Florence von Gerkan
Musik: Malte Beckenbach
Video: Guillaume Cailleau, Benjamin Krieg
Dramaturgie: Florian Borchmeyer
Licht: Marie-Christine Soma / Erich Schneider

Dauer: ca. 105 Minuten

Trailer „Bella Figura“ - Schaubühne am Lehniner Platz


 
Meinung der Presse zu „Bella Figura“ - Schaubühne


FAZ
★★★★★

Theater heute
★☆☆☆☆

rbb
★★☆☆☆

taz
★☆☆☆☆

nachtkritik
★☆☆☆☆

Der Tagesspiegel
★☆☆☆☆

Die Welt
★★★☆☆

Zitty
★★☆☆☆

Berliner Zeitung
★★☆☆☆

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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Promi-Theater: Keine "Bella figura"
  · 21.05.15
Diesem Abend fehlt alles, was „Gott des Gemetzels“ zu einem Publikumshit gemacht hat, der auch von Hollywood adaptiert wurde: keine bissigen Wortgefechte, kaum überraschende Pointen, wenig Esprit. Isabelle (Lore Stefanek), die älteste der fünf Figuren, meint einmal sinngemäß: Irgendwann werde ich tot sein und ihr werdet einfach weiter quatschen.

Die Exposition ließ auf amüsanten Edel-Boulevard aus der Feder der französischen Erfolgsautorin hoffen: ein Unternehmer will sich mit seiner Geliebten einen schönen Abend in einem schicken Restaurant machen, trifft aber dort auf die beste Freundin seiner Gemahlin, die mit ihrer Familie den Geburtstag der Schwiegermutter feiert. Statt guter Unterhaltung gibt es dann aber leider nur viel Qualm inklusive Product Placement von Nina Hoss für die Marke „Lucky Strike“, quäkende Frösche, zirpende Grillen, Käfer in Großaufnahme, eine Slapstick-Toiletten-Sex-Szene und leeres Gerede.

„Ich drehe durch vor Glück!“ – Nein, dazu bietet dieser Abend kaum Anlass. Und auch bei der alleinerziehenden pharmazeutisch-technischen Angestellten Andrea (Nina Hoss) ist das nur Sarkasmus, als sie ihren Liebhaber Boris (Mark Waschke) gallig auflaufen lässt. Aber immerhin war das einer der Momente, wo sich schemenhaft andeutete, was für ein Theaterfest bei diesem Trio Reza/Hoss/Waschke möglich gewesen wäre.

Yasmina Reza ist und bleibt eine großartige Autorin bissig-spritziger Gesellschaftskomödien, aber diese Auftragsarbeit ging leider daneben. Die Vorstellungen bis zur Sommerpause sind trotzdem schon ausverkauft. Weiterlesen
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nina hoss und mark waschke affären mal wieder miteinander
  · 19.06.15
ein ostermeier-coup. yasmina reza schrieb nun doch noch ein stück nur für die schaubühne. ließ sich von nina hoss und mark waschke inspirieren und so erlebt man die beiden als angespanntes affären-couple. nina als andrea raucht, zieht schnute, schnappt irgendwann ein wenig über, wird weinerlich, etwas anhänglich, spart nicht mit kritik an boris (mark). der wiederum outet sich dann als gescheitert, insolvent. firma pleite, haus belastet. gattin in unkenntnis, auch über diese affäre, die ihn nur ablenken sollte. in der abendsommerlichen szenerie (mal im auto, im restaurant, auf der terrasse, in videokünstlereien zappeln insektenkriechwesen) tauchen die gegenspieler auf. das paar yvonne (elegant) und eric (lässig) und erics tüddelige mutter francoise. man kennt sich. leider, so muss boris feststellen und er scheitert dann auch daran, die offensichtliche affäre mit der launigen andrea zu vertuschen.
die 105 minuten sind massenkompatibel konzipiert, das theater am kudamm lässt grüßen mit bissigen plaudereien, die nicht zu sehr in untiefen rumsuchen. konflikte tauchen auf, verziehen sich wieder. erotik taucht auf, verzieht sich wieder. sehnsüchte tauchen auf, verziehen sich wieder.
nina hoss gibt die enttäuschte andrea ganz echt und sehr natürlich, mark waschke taktet boris dynamisch und etwas angestrengt ein, kommentierte auch mal die reaktionen im publikum.
die drei gegenspieler sind ebenso routiniert und spielintensiv. und so amüsiert man sich, schaut zu, muss aber nicht weiter drüber nachdenken. wer sich danach sehnt, dem sei "dämonen" empfohlen, hier lässt ostermeier den pärchenkrieg bitter krachen.
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