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Bewertung und Kritik zu

VOYAGE
von Philipp Preuss 
Regie: Philipp Preuss 
Premiere: 3. Oktober 2018 
Schaubühne am Lehniner Platz

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Zum Inhalt: Schon in der Antike reisten die wohlhabenden Griechen und Römer zur warmen Jahreszeit in ihre Sommerresidenzen, um sich dort von den Strapazen des Stadtlebens zu erholen. Damals war das Reisen eine langsame und oft komplizierte Anstrengung, die von vielen Gefahren begleitet wurde. Doch man reiste nicht nur zum Vergnügen, sondern auch um Handel zu treiben, um zu entdecken und zu erobern. Im Mittelalter zogen Handelsreisende von Stadt zu Stadt, Mönche bereisten entlegene Gebiete, um dort zu predigen, Minnesänger verdienten ihren Lebensunterhalt, indem sie in verschiedenen Ortschaften auftraten. In der Renaissance wurde es Mode, dass junge europäische Adlige eine Kavaliersreise durch kulturelle Hochburgen wie London, Paris, Venedig, Florenz und Rom absolvierten, mit Beginn des 19. Jahrhunderts und dem Ausbau des Eisenbahnwesens wurde das Reisen billiger und komfortabler: Breite Bevölkerungsschichten entdeckten das Reisen zur Entspannung, der Tourismus entstand, in der Gegenwart führt die Reise bis jenseits unserer Erde …

Mit: Felix Römer

Regie und Bühne: Philipp Preuss
Kostüme/Projektionen: Isabel Robson
Musik: Kornelius Heidebrecht
Dramaturgie: Maja Zade

TRAILER




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0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Poetisch und komisch
  · 04.10.18
''Auf Reisebebilderung verzichtet Preuss zum Glück, wie überhaupt auf jegliche Illustration. Zwar kreisen Diaprojektoren auf der Drehbühne, doch zeigen sie fast ausschließlich beleuchtete Leere, mit der Römer dann spielt. Insgesamt entsteht so weniger eine erzählerische Kulturgeschichtsreise denn ein eklektisch-performatives Projekt.

Frei nach dem Motto "der Weg ist das Ziel" will dieser Abend nirgends hinführen, sondern mäandert durch die mentalen Verfasstheiten beim Reisen, denkt mit Thoreau über das Denken beim Gehen nach und mit Arthur Rimbaud über die Befreiung vom Selbst.

Eine kleine, feine, letztlich auch poetische und komische Performance, die nicht die Welt verändern will – gerade angesichts der Konjunktur aktivistischer Polit-Abende am Theater durchaus schön.'' schreibt Barbara Behrendt auf kulturradio.de
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