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    Hebbel am Ufer (HAU)
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    SPIELPLAN & KARTEN

    Creation (Pictures for Dorian)

    Bewertung und Kritik zu

    CREATION (PICTURES FOR DORIAN)
    Gob Squad
     
    Premiere: 2. Mai 2018 
    Hebbel am Ufer (HAU2), Berlin 
    KARTEN ONLINE BESTELLEN 

    KARTEN ONLINE BESTELLENZum Inhalt: „Creation“ oder Schöpfung ist das Reich von Göttern und Künstler*innen, die durch eigenen Willen und mit bloßen Händen Schönheit (er)schaffen. Aber wer bestimmt, was schön ist? Und welche verborgenen Machtmechanismen wirken in der Dreiecksbeziehung zwischen Künstler*in, Kunstwerk und Betrachter*in?

    Mit Gob Squad (Johanna Freiburg, Sean Patten, Sharon Smith, Berit Stumpf, Sarah Thom, Bastian Trost, Simon Will) und Berliner Gäste: Christopher Adams-Cohen, Rojin Anousha, Beatrice Cordua, Parisa Madani, Dietrich Novak, Naomi Odhiambo, Dieter Rita Scholl und Susanne Scholl

    Konzept und Regie: Gob Squad
    Sounddesign: Sebastian Bark, Jeff McGrory
    Videodesign: Miles Chalcraft
    Kostüme: Ingken Benesch
    Set Realisation: Lena Mody
    Lichtdesign und Technische Leitung: Chris Umney
    Dramaturgie und Produktionsleitung: Christina Runge

    3.0 von 5 Sterne
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    Ironische Auseinandersetzung mit dem Älterwerden
    6 Jahre her.
    Kritik
    Im deutlich zu lang ausgewalzten Mittelteil umschwirren die Middle-Ager von Gob Squad den Nachwuchs in ironischer Distanz, zupfen und zerren an ihnen herum, schieben sie in die richtigen Posen und erinnern sie mahnend, dass auch ihre jugendliche Frische bald vergangen sein wird. In einem langen Solo tritt Sharon Smith nackt ins Bühnenzentrum und kokettiert mit der Vergänglichkeit ihrer Jugend. Berührend wird die Performance erst, als Berit Stumpf je eine alte und eine junge Mitspielerin vor einer improvisierten Wand aus Spiegeln um sich herumgruppiert. Langsam kommt der knapp zwei Stunden lange Abend zu seinem Kern. Die ironisch ausgestellten Verdrängungsmechanismen werden ebenso wie die Spiegel weggeschoben. Die Performer beginnen einen ernsthaften und nachdenklichen Dialog auf Augenhöhe über den Schmerz des Älterwerdens, die Vorteile von Reife und Erfahrung und die Akzeptanz des Alterns und Verfalls. Das Schlussbild gehört einer der älteren Spielerinnen, die sich erinnert, dass sie vor mehr als vier Jahrzehnten am Badischen Staatstheater in Karlsruhe die „Iphigenie“ darstellen durfte. Der Intendant wollte die Inszenierung verhindern, übte Druck aus, sie hielt dem jungen Regisseur die Treue, stellte sich trotzdem auf die Bühne und bekam glänzende Kritiken. Auf der Drehscheibe deutet sie einige Bewegungen aus ihrer damaligen Glanzrolle an: schattenhaft, nur noch in Umrissen erkennbar, eine Erinnerung aus ferner Vergangenheit. Weiterlesen
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    1 von 1 Person(en) gefiel diese Kritik
    Jung und Alt und zwischen- drin: die Lebensmitte
    6 Jahre her.
    Kritik
    ''Was blieb da [insbesondere bei mir, der ich mich überwiegend langweilte] besonders im Gedächtnis haften? Hier die Drei zum Beispiel:  Christopher Adams-Cohen (aus jener Jüngerseienden-als-Gob-Squad-Gruppe), der durch seine schwarzhaarige Schönheit und Bewegungsanmut der hochwohlgeformten Gliedmaßen beeindruckte und jenes Frühlings- und Vorsommerstadium unsers Lebensjahreszeitenzyklus auf das Oberflächliste symbolisierte.  Oder auch das SchauspielerInnen-Paar Susanne Scholl & Dieter Rita Scholl (aus jener Älterseienden-als-Gob-Squad-Gruppe), das dann Dies & Das von sich, sogar in Worten, preisgab!!  Und die Quintessenz der insgesamten "Gegenüberstellungen" von Jung und Alt dürfte die grundtröstliche Schlussverlautbarung gewesen sein, dass wir am Ende alle in die Grube gehen werden, und ob früher oder später, und ob Künstler oder nicht, völlig egal.'' schreibt Andre Sokolowski am 3. Mai 2018 auf KULTURA-EXTRA
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