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Bewertung und Kritik zu

100% BERLIN RELOADED
Rimini Protokoll (Haug/Kaegi/Wetzel)
 
Premiere: 9. Januar 2020 
Hebbel am Ufer (HAU), Berlin 

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Zum Inhalt: Rückblende: 1.2.2008, auf die Bühne des HAU1 tritt ein Mann. Er ist Statistiker. Die Bühne füllt sich, der 100. Berliner auf der Bühne ist ein Neugeborenes. Eine Stadt bildete sich ab: in ihrer Komplexität und Heterogenität, über die tiefen Gräben hinweg, die die einzelnen Menschen und Gruppierungen trennten. Seitdem sind 12 Jahre vergangen, das Konzept “100% Stadt” ist in über 40 Städte um den ganzen Erdball gereist, und es ist Zeit für eine Revision am Ort des Entstehens: Noch einmal kommen 100 statistisch ausgewählte Berliner*innen auf die Bühne und zeigen, wie sich die Stadt verändert hat.

Konzept, Text & Regie: Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel

Bühne: Mascha Mazur / Marc Jungreithmeier
Recherche & Dramaturgie: Cornelius Puschke
Live-Musik: Di Grine Kuzine
Regieassistenz: Lisa Homburger
Produktionsleitung: Juliane Männel


WIR EMPFEHLEN

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Amüsant, aber zu wenig die Veränderung analysiert
  · 10.01.20
Knapp die Hälfte der Teilnehmer*innen aus dem Jahr 2008 sind wieder dabei. Ein Running Gag des Abends ist, wie schwer sich das Rimini Protokoll-Recherche-Team tat, die nötige Zahl von Spandauer*innen zu finden: ein eigenes Völkchen am Rande Berlins, wie auch das Stadtmagazin tip in seinen regelmäßigen Bezirks-Grafiken nicht müde wird zu betonen.

Das Spannendste an dem Projekt ist die Frage, wie sich die Stadt verändert hat: sie ist voller, lauter, bunter, diverser, aber vor allem auch teurer geworden. Die Explosion der Mietpreise wird an mehreren Stellen angesprochen. Hier hat der Abend aber auch eine Chance verschenkt: Die „Reloaded“-Version des „100 % Berlin“-Formats, das im vergangenen Jahrzehnt auch in zahlreichen Städten adaptiert wurde, springt revuehaft von Fragerunde zu Fragerunde. Die 100 Minuten sind unterhaltsam, aber für tiefschürfendere Analysen bleibt wenig Raum. Die zentrale Frage, was sich in den 12 Jahren in der Stadt verändert hat, wird oft nur gestreift.

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www.hebbel-am-ufer.de
Stresemannstr. 29 - 10963 Berlin
Telefon: 030 259 004 - 0

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