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Bewertung und Kritik zu

WHITE DOG 
Latifa Laâbissi
 
Deutschland-Premiere: 15. August 2019 (Tanz im August) 
Hebbel am Ufer (HAU), Berlin 

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Zum Inhalt: Wie können wir geübte Sichtweisen, wie alten Groll ablegen? Wie können wir die Gewalt und den Lärm medialer Debatten überlisten? In ihrer neuen Performance für vier Performer*innen schlägt Latifa Laâbissi eine überraschende Strategie vor: Fortlaufen! “White Dog” konzentriert sich auf die Bewegungen der Flucht, auf Drehungen und Ausweichmanöver als Formen eines poetischen Kampfes. Damit knüpft die französische Tänzerin und Choreografin an Themen ihrer vorangehenden Arbeiten an, wie Camouflage, das Sichtbarmachen von Marginalisiertem und die Gemeinschaftsbildung eigensinniger Individuen.

Avec Jessicat Batut, Volmir Cordeiro, Sophiatou Kossoko, Latifa Laâbissi

Conception, Latifa Laâbissi
Collaboration artistique, Isabelle Launay
Scénographie et costumes, Nadia Lauro
Son, Manuel Coursin
Lumières, Leticia Skrycky
Collaboration, Isabelle Launay
Direction technique, Ludovic Rivière


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Rätselhafte Allegorie versinkt im Diffusen
  · 16.08.19
Sehr rätselhaft und kryptisch blieb Latifa Laâbissi bei der Deutschlandpremiere von „White Dog“. Vage deutete der Programmzettel eine Auseinandersetzung mit Gewalt, dem Lärm medialer Debatten und Flucht als Strategie an. Die 70 Minuten kurze Choreographie, die Laâbissi gemeinsam mit drei Mitstreiter*innen, wirkte jedoch sehr beliebig.

Laâbissi erklärte in einem kurzen Text auf den ausliegenden Handzetteln, dass sie sich ursprünglich sehr explizit in die aufgeheizte politische Debatte in Frankreich einmischen wollte, sich stattdessen aber für eine poetische Allegorie entschied.

Dicke Seile und Fesselaktionen zogen sich leitmotivisch durch einen Abend, der über weite Strecken in einem Wald aus neongelben Röhren ohne Worte und stattdessen mit Hundegebell im Hintergrund auskam, zwischendurch jedoch mit lauten Beats explodierte. Die Choreographie verlor sich jedoch so sehr im Diffusen mit nur angedeuteten Gesten und Ritualen, dass nicht mehr erkennbar war, was die Französin erzählen wollte.

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Eigenwillig, ungewöhnlich, streitbar – und inkonsequent
  · 16.08.19
''Laâbissi hat ein künstlerisch sehr eigenwilliges, ungewöhnliches und streitbares Stück entworfen. Mit dem Mut, keine angepasste, sondern herausfordernde Kunst zu schaffen – dies ist der erste Streitfall beim Tanz im August. Allerdings ist sie auch inkonsequent, bietet nach dem radikalen Beginn des langen Herumsitzens auch etliche bunte Schauwerte in Bühnenbild und Tanz. Sie folgt einer recht simplen Dramaturgie der Beschleunigung und Entschleunigung. Inhaltlich und szenisch gibt es keine Weiterentwicklung und auch die beinahe kreatürliche Bewegungssprache entfaltet sich nicht. Gegen Ende des Stückes wird der Tanz nur gefälliger, steigert sich in ein Spektakel.

Das Stück verharrt also in der einmal gefunden Zustandsbeschreibung, bleibt der einmal formulierten Idee verhaftet – die Fiktion einer fremden Gemeinschaft genügt sich ausschließlich selbst, das Ausweichmanöver bleibt eine Illusion und damit in der Gefahr, politisch beliebig interpretierbar zu sein. Über die gesamten 70 Minuten trägt das nicht – am Ende gab es wohlwollenden Applaus.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
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