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Bewertung und Kritik zu

THE WONDERFUL AND THE ORDINARY 
Gunilla Heilborn / Theater im Bahnhof
 
Deutschland-Premiere: 14. August 2019 (Tanz im August) 
Hebbel am Ufer (HAU), Berlin 

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Zum Inhalt: Ist es wahr, dass wir uns mehr an die großen Ereignisse erinnern als an das Gewöhnliche? An Schlachten und Revolutionen, Königinnen und Könige? Und was bleibt von all den vermeintlich irrelevanten Details des alltäglichen Lebens? In “The Wonderful and The Ordinary” begeben sich die schwedische Choreografin Gunilla Heilborn und das Grazer Theater im Bahnhof auf die Suche nach Techniken des Erinnerns für diese Alltäglichkeiten. Mit verschiedensten Mitteln, mit Bewegungen, Gerüchen und Popsongs versuchen die Performer*innen, ihre eigenen Erinnerungen abzurufen – und entbergen das Außergewöhnliche im scheinbar Gewöhnlichen.

Mit Kenneth Bruun Carlson, Pia Hierzegger, Lorenz Kabas, Monika Klengel and Kristiina Viiala

Concept: Gunilla Heilborn
Text and Choreography: Gunilla Heilborn and the performers
Lighting Design: Minna Tiikkainen
Costume Design: Katarina Wiklund
Original Music and Sound Design: Kim Hiorthøy

TRAILER




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Versponnene Petitesse, die beim Tanz-Festival deplatziert wirkt
  · 15.08.19
Eine versponnene Petitesse aus der Welt postdramatischer Performances war die Deutschland-Premiere von „The Wonderful and the Ordinary“, die 2017 von der schwedischen Regisseurin Gunilla Heilborn und dem Grazer Off-Theater im Bahnhof als Auftragswerk für den steirischen herbst entwickelt wurde. Die verträumten kleinen Anekdoten, die die fünf Performer*innen frontal ins Publikum sprachen, entlockten dem Publikum immer wieder ein Glucksen. Assoziativ kreisten sie um den Begriff „Memory“, stellten Al Pacino-Thriller aus den 70er Jahren nach, tauschten sich über klassische Mnemotechniken wie den „Gedächtnispalast“ aus, erinnerten sich an ganz banale Alltags-Erlebnisse und erzählten staunend von den Gedächtnis-Phänomenen, die sich an jeden Tag ihres Lebens detailliert erinnern können.

Auf einer bunten, vielfältigen Wiese wie dem steirischen herbst,der die zeitgenössische Kunst in ihrer Breite abbilden möchte, kann so ein kleiner, zwar recht belangloser, aber doch charmanter Abend eine hübsche Abwechslung sein. Bei einem Tanz-Festival wirkt „The Wonderful and the Ordinary“ jedoch irritierend und deplatziert: das Quintett um Pia Hierzegger, die einem größeren Publikum aus den Filmen ihres Lebensgefährten Josef Hader bekannt ist, steht unterspannt an der Rampe und plaudert ohne jeden Drive, jede physische Energie und Bewegungs-Raffinesse ins Publikum.

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Typisches Heilborn-Stück – melancholisch, lakonischer Humor
  · 15.08.19
''Ihre Stilmittel funktionieren nach wie vor – dies ist ein für sie recht typisches Stück. Sie setzt immer filmische Mittel ein, hier ein schmales Videoband mit Bildern von Straßen, Häusern, Autos, Hunden. Sie lässt ihre Performer wieder völlig unterspannt, also fast ausdruckslos, fast emotionslos auftreten, wodurch die banalsten Texte und Szenen eine lakonische Färbung, einen Hang zum absurden Humor und absurden Theater bekommen. Sie bindet das Publikum ein, das immer direkt angesprochen wird und sich am Ende etwa erinnern soll, was einer der Performer am Anfang erzählt hat.

Das ist ihr feinsinniges, leises, recht melancholisches und völlig unspektakuläres Theater, dicht gewebt, dramaturgisch hervorragend gebaut und mit ihrem sehr trockenen Humor, skurril und eigenartig, eine äußerst eigenwillige Kunstwelt. Das ist kein Abend, der lange in Erinnerung bleiben wird, bei dem ganz eindeutig der Tanz gefehlt hat, die eine lustige Party-Szene, in der alle steifgliedrig herumschreiten, reicht nicht – aber immerhin ein charmantes, kleines Stück.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
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Telefon: 030 259 004 - 0

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