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    SPIELPLAN & KARTEN

    Catherine Gaudet: The Fading of the Marvelous

    Bewertung und Kritik zu

    THE FADING OF THE MARVELOUS
    Catherine Gaudet
     
    Deutschland-Premiere: 9. August 2019 (Tanz im August) 
    Hebbel am Ufer (HAU), Berlin 

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    Zum Inhalt: Catherine Gaudet interessiert sich für subtile Verschiebungen des Körpers, für Mikrobewegungen, die verborgene Empfindungen sichtbar machen. In “The Fading of the Marvelous” verbindet die kanadische Choreografin rohe, präzise Körperlichkeit, dramatische Spannung und Groteske. Sie untersucht die universale Struktur von Kreisen, um tiefe menschliche Erfahrungen zu entdecken: In der zugleich strengen und sinnlichen Choreografie durchlaufen fünf Tänzer*innen beständige Transformationen, die sich, begleitet und getrieben von hypnotischen Beats, bis zur Ekstase steigern.

    Mit James Phillips, Leïla Mailly, Caroline Gravel, Francis Ducharme, Dany Desjardins

    Catherine Gaudet (Choreografie)
    Elsa Posnic (Produktionsmanagement)
    Max-Otto Fauteau (Kostüm)
    Marie-Philippe Santerre (Performancepraktikum)
    Alexandre Pilon-Guay (Licht)
    Sophie Michaud (Assistenz Dramaturgie & Probenleitung)
    Antoine Berthiaume (Musik)

    TRAILER

    3.5 von 5 Sterne
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    Tanz im August
    5 Jahre her.
    Kritik
    ''Die verhaltens- und bewegungsinhärente Progression des (dramaturgisch gesehen:) handlungslosen Vorgangs variiert in einer mehr oder weniger erwartbar gewesenen, jedoch umso abrupteren und also überraschenden Entwicklung - am abruptesten und überraschendsten vielleicht das aus den fünf PerformerInnen ausgeschrieene Baby- und Kleinkindergeschrei. Ja und nach endgültiger Voneinanderlösung aus der ursprünglichen Reihe fallen individual "gedachte" Interaktionen (mit zwei Walzer-Paaren, beispielsweise) sowie choreografische Plateaus [s. Foto] ins Auge.  Wie sie da so stehen, schreien oder sich bewegen, stellt man als Betrachter "Ähnlichkeiten" an und bei sich selber fest; wer gern allein und ungestört mit seinem Spiegelbild kommuniziert, verfällt mitunter in so ähnlich sich verlautbarende Monologsituationen. Großartig gemacht!'' schreibt Andre Sokolowski am 10. August 2019 auf KULTURA-EXTRA
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    1 von 2 Person(en) gefiel diese Kritik
    Minimalistisch, ästhetisch, aber etwas redundant
    5 Jahre her.
    Kritik
    Die fünf Tänzer*innen schreiten mit geschlossenen Augen erstaunlich synchron über die Bühne. Langsam löst sich die Ordnung auf: sie öffnen die Augen und probieren verschiedene Posen auf. Mal wiegen sie sich wie Models auf dem Catwalk, mal posen sie mit ihren Muskeln wie Bodybuilder, mal steigern sie sich in das Plärren und Wimmern von Kleinkindern hinein. Die 50 Minuten sind von minimalistischer Musik unterlegt, die in Endlosschleife läuft, während das nur mit knapper Unterwäsche bekleidete Quintett wortlos seiner schweißtreibenden Arbeit nachgeht. Im Ankündigungstext sprach die Choreographin recht verschwurbelt über die meditative Kraft des Abends, der zwar ästhetisch schön anzusehen ist, wegen seiner Redundanzen aber neben viel freundlichem Beifall auch laute „Boring!“-Missfallensbekundungen erntete. Weiterlesen
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