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Bewertung und Kritik zu

MANIFESTOS FOR QUEER FUTURES
 
Premiere: 22. Juni 2019 
Hebbel am Ufer (HAU2), Berlin 

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Zum Inhalt: Manifeste sind in Transformationsprozessen ein mächtiges Instrument. Meistens sind sie nicht aus einer einzelnen Stimme komponiert, sondern aus einer Polyfonie, die unterschiedliche Ideen, Energien und Meinungen kondensiert. Das Projekt “Manifestos for Queer Futures”, mit dem das HAU-Festival “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” eröffnet wird folgt genau dieser Praxis und macht deutlich, wie wichtig es ist, sich nicht nur als Einzelne*r zu sehen. Was wir hier beobachten, ist das Bestreben vieler, ein gleiches Gemeinsam zu teilen, zu praktizieren und zu performen. Dabei wird die lebendige Dynamik kultureller Praktiken, intellektueller Kreise und affektiver Netzwerke sichtbar, die Zukunftsentwürfe aufzeigen und ein neues Potenzial alternativer Lebensentwürfe vorleben.

Mit Bráulio Bandeira, Nicky Miller & Stasys Žak / Ian Kaler / Iury Trojaborg & Ming Poon / Candice Nembhard / Sanni Est / Jair Luna / Jeremy Wade / Ania Nowak / Cointreau On Ice

Im Rahmen des Festivals “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures”


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Diverser Performance-Reigen
  · 27.06.19
Eine tolle Idee war es, Künstler*innen und Performer*innen zu bitten, ihre „Manifestos for a queer future“ zu skizzieren. Aus den 270 Einsendungen wurden 26 ausgewählt, die an drei Abenden im HAU 2 präsentiert wurden. Daraus entstand ein sehr diverser Reigen kurzer Miniaturen: interessante kleine Schlaglichter, die unverbunden nebeneinander stehen.

Manchmal handelte es sich um Ausschnitte längerer Arbeiten, die bereits am HAU zu sehen waren, wie von Ian Kaler und Jeremy Wade. In den meisten Fällen waren es aber neue Ansätze. Candice Nembhard reflektierte in einer Mischung aus Spoken Word-Performance auf der Bühne und Kurzfilm-Video im Hintergrund über ihre Gefühle beim Aufwachen nach einer Liebesnacht. Während „The Morning after love“ bereits sehr präzise gearbeitet und rundgeschliffen war, hatten die meisten anderen Projekte noch Werkstattcharakter.

Der Bogen war weit gespannt: Eine Gruppe junger Partygänger feierte ihre Freiheit und ihre zum Teil in blaue Farbe getauchten Körper zu Technoklängen und Stroboskop-Licht. Dieser bunte Farbtupfer war unterhaltsam und brachte etwas Berghain-Flair ans Hallesche Ufer, hallte aber ansonsten kaum nach. Jair Luna, der in der Berliner Tanz-Szene durch mehrere Projekte z.B. im Ballhaus Naunynstraße auffiel und vor wenigen Tagen auch beim Gorki-Festival dabei war, präsentierte eine ästhetische Choreographie im Halbdunkel, bei dem er Kerzenwachs auf seinen Körper tropfen ließ.

Zum Abschluss dieser Revue, von der Doris Meierhenrich in der Berliner Zeitung schwärmte. machte sich das Kollektiv „Cointreau On Ice“ in ihrer „Laudatio“ subversiv über die Rituale von Oscar-Verleihungen und ähnlichen Events lustig.

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3.0
Durchschnittsnote aller Stücke
5 5
4 15
3 32
2 15
1 5
Kritiken: 61
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