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Bewertung und Kritik zu

TELL ME A BETTER STORY 1&2
cie. Toula Limnaios 
Premiere: 2. Oktober 2020 
Halle Tanzbühne Berlin

Zum Inhalt: »es ist eine sehr herausfordernde zeit für uns alle. wir konnten die arme nicht hängen lassen und während der einschränkungen durch die pandemie in angst und unsicherheit verharren. wir mussten handeln und haben die situation auch als chance gesehen, offensiv und energisch nach neuen wegen zu suchen und die angst in ein positives gefühl umzuwandeln. wir haben unsere arbeitsweise geändert und auf einzelproben umgestellt. unter berücksichtigung aller hygienemaßnahmen arbeiten wir seitdem an verschiedenen aufführungs­formaten. für mich bleibt tanz im mittelpunkt. das bedeutet, mit den tänzern zu arbeiten, kreieren, sich auseinandersetzen, sich reiben – alles, was uns menschlich macht. – ›arts vivants‹. – erstaunen und weiter daran arbeiten, was uns in diesen schwierigen momenten berührt und verwandelt.« toula limnaios

Mit Laura Beschi, Alessio Scandale, Hironori Sugata, Karolina Wyrwal, Daniel Afonso, Leonardo D’Aquino, Francesca Bedin, Alba De Miguel

Konzept / Choreographie: Toula Limnaios
Musik: Ralf R. Ollertz, Paul Tinsley
Technischer Leiter / Lichtdesign: Felix Grimm
Raum/kostüme: Antonia Limnaios, Toula Limnaios
Choreographische Assistenz: Ute Pliestermann
Public Relation: Silke Wiethe
Tourneen Kooperationen: Sanya Tsekov
Licht und Bühnentechnik: Domenik Engemann, Jan Römer
Fotos: Cyan


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Miniaturen aus dem Lockdown
  · 12.10.20
Bereits in „meantime“ performten Alessio Scandale und Laura Beschi die Höhen und Tiefen einer Paar-Beziehung als sinnlichen Pas de deux zwischen Anziehung und Abstoßung. In der Fortsetzung „parlez-moi d´amour“ steht ihr Ringen um Nähe und Distanz noch stärker im Vordergrund. In ständiger Bewegung versucht sich immer wieder einer von beiden zu entziehen, braucht mehr Freiraum, bevor das Paar doch wieder zueinanderfindet. 

Experimenteller und noch facettenreicher ist der zweite Abend: „ladylike“ von Alba De Miguel wirkt streckenweise schon eher wie eine Performance als Tanz. Die spanische Tänzerin lotet die Rollenerwartungen aus: Wie hat sich eine Frau zu verhalten? Changierend zwischen brav und verführerisch umkreist sie den Tisch, der als einziges Requisit mit auf der Bühne steht.

Am rätselhaftesten und ungewöhnlichsten ist Daniel Afonsos Solo „my favorite body“, das auch für die Werbe-Plakate verwendet wurde. Inspiriert vom Roman „Ein Mann der schläft/Un homme qui dort“ von Georges Perec verschwindet der Mund des Tänzers hinter einem Smartphone und später das gesamte Gesicht hinter einem Knäuel aus roten Fäden.

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