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    Eine linke Geschichte

    Bewertung und Kritik zu

    EINE LINKE GESCHICHTE 
    von Volker Ludwig und Detlef Michel
    Regie: Wolfgang Kolneder 
    Premiere: 17. Juni 2017
    Grips Theater Berlin

    Karin, Lutz und Johannes, die drei Helden dieser linken Geschichte, lernen sich 1966 in West-Berlin kennen. Unter dem prägenden Eindruck der Studentenbewegung politisieren und radikalisieren sie sich, praktizieren freie Liebe, gründen eine WG und üben den großen Widerstand. In ihrem Handeln spiegelt sich auch das Verhältnis der Linken zur RAF und zu den Ereignissen im Deutschen Herbst wider. Sie erzählt außerdem von den Bewegungen, die sich aus der APO-Zeit entwickelten und bis heute nichts an politischer Brisanz eingebüßt haben: Feminismus, Ökologie oder Globalisierung. Karin, Lutz und Johannes ziehen los, um die Welt aus den Angeln zu heben. Am Ende treffen sich die drei Helden dieser linken Geschichte im Jahr 2017 wieder. Was bewegt sie heute?

    Regie: Wolfgang Kolneder
    Regie Neufassung: Rüdiger Wandel
    Bühne und Kostüme: Mathias Fischer-Dieskau
    Leitung: Kabarett-Ensemble Dietrich Lehmann
    Musikalische Einstudierung: Bettina Koch
    Dramaturgie: Tobias Diekmann
    Theaterpädagogik Anna-Sophia Fritsche | Wiebke Hagemeier

    Dauer 3 h 20 min (eine Pause)

    Trailer „Eine linke Geschichte“ - Grips Theater


    WIR EMPFEHLEN

     
    Meinung der Presse zu „Eine linke Geschichte“ - Grips Theater


    Zitty
    ★★★★★

    nachtkritik
    ★★★★☆

    3.7 von 5 Sterne
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    Klassiker des Grips Theaters mit neuem Schluss
    6 years ago
    Kritik
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    Zum 80. Geburtstag und zum Ende seiner Intendanz schrieb Volker Ludwig einen neuen Schluss, der am 17. Juni 2017 im Grips Theater Premiere hatte: alle kommen noch mal zu einer Familienfeier zusammen. Charlie (Patrik Cieslik) interessiert sich nach wie vor nicht für die Heldengeschichten der Altvorderen von der Schlacht am Tegeler Weg oder den Anti-Vietnam-Demos. Sie alle eint aber die Sorge um die offene Gesellschaft. Die Liberalität und Weltoffenheit, die die 68er erkämpft haben und die im gesellschaftlichen Mainstream verankert schienen, werden von Pegida, Le Pen, Trump und Co. in Frage gestellt. Mit dem Appell, diese Errungenschaften zu verteidigen, endet die Zeitreise durch „Eine linke Geschichte“ nach knapp dreieinhalb Stunden. Weiterlesen

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    1 von 1 Person(en) gefiel diese Kritik

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