The Sound of Hans Zimmer & John Williams

Bewertung und Kritik zu

THE SOUND OF HANS ZIMMER & JOHN WILLIAMS
Filmmusikspektakel
 
Gastspiel: 14. & 21 März 2022 
Friedrichstadt-Palast Berlin 

Zum Inhalt: Selbst in Hollywood wird Soundtrack-Spezialisten nicht viel Zeit eingeräumt, um die frisch geschnittenen Kinobilder in das passende orchestrale Gewand zu kleiden. Und doch sind es oft gerade die Komponisten, die einem Film zur Unsterblichkeit verhelfen – mit genialen melodischen Einfällen und einem untrüglichen Gespür für Emotion und Dramatik. John Williams und Hans Zimmer heißen die beiden großen Klangzauberer unserer Tage, die Generationen von Kinofans Gänsehaut und Glücksgefühle bescherten und deren Melodien jeder kennt.

Über 50 Mal wurde allein Williams für einen Oscar nominiert und selbstverständlich standen die beiden Galionsfiguren der Filmsymphonik auch jüngst wieder auf der prominenten Liste. Beide verfügen sie über eine ureigene Tonsprache, deren stilistische Bandbreite dennoch keine Grenzen kennt und neue Maßstäbe setzt. All die vielen Ohrwürmer und markanten Themen lässt das Filmmusikspektakel The Sound of Hans Zimmer & John Williams in einem wahren Fest der Klangfarben erstrahlen.

Musik aus Harry Potter, Fluch der Karibik, Star Wars, The Dark Knight, Schindlers Liste, Gladiator, Jurassic Park u.v.a.


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Musik Top, Konzeption schwach. The Sound of Hans Zimmer and John William
  · 13.05.22
Ich schreibe diese Kritik gerade während der Pause.
Die Musik ist fabelhaft umgesetzt das Pilsn Philharmonic Orchestra bringt Zimmers und Williams Musik voll und ganz rüber, der Film Choir Prague trägt seinen Teil dazu bei, genauso wie der Dirigent Chuhei Iwasaki der dem Orchester überhaupt erst Leben verleiht. 
Das „feeling“ wird jedoch zerstört durch die Einführung des Moderators, hier Jan Köppen, durch mehrere RTL sendungen scheinbar bekannt. Höher als RTL ist dessen Moderationsniveau auch hier im Gewandhaus zu Leipzig nicht. Schlechte Witze wie in einer Standup-Comedy Bar, hätte ich hier im Gewandhaus nicht gebraucht. In aller erster Linie möchte ich die Musik genießen, mir nicht irgendwelche schlechten Witze anhören müssen. 
Vielleicht kann unsere Aufmerksamkeits-degenerierte Gesellschaft nicht mehr mal für eine Stunde sich auf die Musik konzentrieren, bzw. diese genießen, aber so einen Jahrmarkt-Schreier hätte ich nicht gebraucht. Im Gegenteil, dieses Konzept hat für mich die Erfahrung weniger schön und eindrucksvoll gemacht als es hätte sein müssen.
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