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Bewertung und Kritik zu

AUERHAUS 
nach dem Roman von Bov Bjerg
Regie: Nora Schlocker 
Premiere: 21. Mai 2017 
Deutsches Theater Berlin

Es beginnt mit einem Pakt: Um aufzupassen auf Frieder, der versucht hat sich das Leben zu nehmen, zieht Höppner mit ihm in ein leerstehendes Haus mitten im Dorf. Diese Verantwortung für den gemeinsamen Freund wird geteilt zwischen Vera, die weder in der Liebe noch beim Thema Eigentum an Exklusivität glaubt und Cäcilia, die sich weigert das Leben ihrer reichen Eltern zu erben. Mit der bildschönen Brandstifterin Pauline und dem schwulen Kiffer Harry ist die WG der eigenwilligen Einzelgänger komplett.

Regie: Nora Schlocker
Bühne: Jessica Rockstroh
Kostüme: Caroline Rössle Harper
Dramaturgie: Birgit Lengers

Trailer „Auerhaus“ - Deutsches Theater Berlin

 
Meinung der Presse zu „Auerhaus“ - Deutsches Theater Berlin


nachtkritik
★★★☆☆

Berliner Zeitung
★★☆☆☆

Die Welt
★★★☆☆

Zitty
★★★★☆


WIR EMPFEHLEN

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
3 von 3 Personen fanden die Kritik hilfreich
Barfuß im echten Leben stehen
  · 23.05.17
Schulabschluss, Leistungsdruck, die Frage, wie es danach weitergehen soll, die Vorstellungen der Eltern und die eigenen Sehnsüchte – oftmals grundverschieden –, das alles kann einem schon ganz schön Angst machen. Und den Moment, an dem man aus Mühle mal raus will, um sich klar darüber zu werden, welche Sehnsüchte so groß sind, dass man ihnen nachspüren möchte, hat wohl jeder schon erlebt. Um sich jedoch nicht ganz allein in dieses Abenteuer zu wagen, weiß man gern Gleichgesinnte an seiner Seite – das Modell WG ist bei vielen im Augenblick des Erwachsenwerdens deshalb sehr beliebt.
Eine nicht ganz gewöhnliche WG-Konstellation stellt Bov Bjerg in seinem Roman Auerhaus vor. Nora Schlocker und Birgit Lengers haben die Geschichte um diese sechs ganz besonderen Jugendlichen, die für kurze Zeit ihre idealistische Vorstellung von Gemeinschaft leben dürfen, nun für die Bühne des Deutschen Theaters Berlin adaptiert. Die bejubelte Premiere fand am 21. Mai 2017 statt. Weiterlesen →
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0 von 4 Personen fanden die Kritik hilfreich
Sproede Adaption eines Coming of Age-Romans
  · 23.05.17
Auf der Zielgeraden gibt es einen starken Moment, als Marcel Kohler in der Rolle des Höppner sich ausmalt, wie ein Happy-End aussehen könnte: glückliche Paarbeziehungen und erfolgreiche Karrieren in spannenden Berufen denkt er sich für seine neben ihm aufgereihten Mitbewohner aus, er selbst möchte am liebsten Hausmann sein. Im nächsten Moment landet er wieder in der tristen Realität: die WG wird vor Gericht für ihre Delikte zur Rechenschaft gezogen und fällt auseinander. Nicht mal Frieders Suizid ließ sich verhindern.
Dass der Abend nicht in der Gegenwart spielt, merkt man nur in den Szenen, in denen sich Höppner dem seit 2011 ausgesetzten Zwangsdienst bei der Bundeswehr entziehen möchte und – wie so viele in den 80ern – über einen Umzug nach West-Berlin nachdenkt. Konsequent vermeidet Nora Schlocker alle weiteren Bezüge zu diesem bunten Jahrzehnt, die Schauspieler trágen unauffällige Alltagsklamotten und nicht mal der Ohrwurm „Our house“, auf den der Titel anspielt. Weiterlesen
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