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    Deutsches Theater Berlin
    www.deutschestheater.de
    Schumannstraße 13a - 10117 Berlin
    Telefon: 030 284410
    SPIELPLAN & KARTEN

    Das weite Land

    Bewertung und Kritik zu

    DAS WEITE LAND 
    von Arthur Schnitzler
    Regie: Jette Steckel 
    Premiere: 12. Dezember 2014 
    Deutsches Theater Berlin

    Inhalt: Ein vielversprechender junger Pianist begeht Selbstmord. Seinen letzten Abend hat er in Gesellschaft des erfolgreichen Industriellen Friedrich Hofreiter verbracht. Dessen Frau Genia ist im Besitz eines Abschiedsbriefes, aus dem hervorgeht, dass sie sich einer Affäre mit dem Pianisten trotz ihrer Zuneigung verweigert hatte und dieser sich aus unglücklicher Liebe zu ihr erschoss. Genias Verzicht und ihr Festhalten an der ehelichen Treue veranlassen den notorischen Fremdgeher Hofreiter zu einer überstürzten Abreise in die Berge, wo er eine neue Liebschaft mit der jungen Erna beginnt. Während seiner Abwesenheit lässt sich Genia mit Otto ein, dem Sohn einer Bekannten. Als Hofreiter zurückkehrt und von der Affäre seiner Frau erfährt, fordert er Otto zum Duell und erschießt ihn.

    Regie: Jette Steckel
    Bühne: Florian Lösche
    Kostüme: Pauline Hüners
    Musik: Mark Badur
    Dramaturgie: Anika Steinhoff

    2.0 von 5 Sterne
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    Schnitzlers Liebesdrama auf einem Sofa-Berg zu melancholischer Musik
    9 Jahre her.
    Kritik
    Der sezierende Blick des ehemaligen Klinikarztes Schnitzler und die kluge Komposition seiner Dialoge, die meist durch eine dazutretende, störende dritte Person abgewürgt werden, sorgen für einen sich reibungslos entwickelnden Plot. Dennoch bleibt die Distanz des Publikums zu den Konflikten und Moralvorstellungen der Akteure spürbar. Daran können auch die hervorragenden schauspielerischen Leistungen – vor allem von Maren Eggert als Genia Hofreiter – und die sehr gut ausgewählte melancholische Musik wenig ändern. Der Abend bleibt eine museal anmutende Leistungsschau exzellenter Könner für ein Publikum, in dem grauhaariges Bildungsbürgertum dominiert, der aber wenig mit der Gegenwart vor der Tür des Theaters zu tun hat. Weiterlesen
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