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Bewertung und Kritik zu

DIE RÄUBER
nach Friedrich Schiller
Regie: Joanna Praml 
Premiere: 11. Februar 2020 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: Friedrich Schillers stürmend-drängendes Erstlingswerk schlug schon bei seiner Uraufführung 1782 ein wie eine Bombe. Jetzt treten 15 Jugendliche mit dem Auftrag an, Die Räuber auf die Bühne der Kammerspiele zu bringen. Doch schon bald kommen erste Zweifel auf: Wer könnte den Räuberhauptmann Karl glaubwürdig verkörpern und welche junge Frau will sich 2020 mit der tugendhaften und opferbereiten Amalia von Edelreich identifizieren? Mitten im schönsten Streit über die perfekte Besetzung, aktuelle jugendliche Protestkultur und den Publikumserwartungen an einen Klassiker erhalten die Jugendlichen einen Brief, der ihre Pläne völlig über den Haufen wirft und sie zwingt, Haltung zu beziehen.

Mit Can Arduc, Leo Domogalski, Marie Eick-Kerssenbrock, Jona Gaensslen, Helena Golderer, Franz Jährling, Luna Jordan, Carl Jung, Philipp Mohr, Rio Reisener, Friedrich von Schönfels, Oskar von Schönfels, Laurids Schürmann, Rana Tuzlali, Leni von der Waydbrink

Regie: Joanna Praml
Bühne: Inga Timm
Kostüme: Johanna Katharina Leitner, Inga Timm
Musik: Hajo Wiesemann
Dramaturgie: Maura Meyer, Dorle Trachternach

Eine Inszenierung des Jungen DT




WIR EMPFEHLEN



DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Das pralle Leben auf der Bühne
  · 12.02.20
''Die Fassung, die die Regisseurin Joanna Praml mit ihrer Dramaturgin Dorle Trachternach und den Jugendlichen erarbeitet hat, bleibt schwierig. Da knirscht und quietscht es dramaturgisch an allen Enden, um noch halbwegs an Schiller dranzubleiben. Zur Ausgangssituation vom Anfang kehrt man gar nicht mehr zurück. Zweifelhaft, ob Jugendliche, die das Stück noch nicht kennen, der Handlung überhaupt folgen können.

Doch Praml ist großartig darin, das pralle Leben der Jugendlichen, deren Power und Lebenslust unterhaltsam auf die Bühne zu bringen, sie ganz natürlich wirken zu lassen. Das Ensemble ist beeindruckend: textsicher, komisch, anrührend, originell, voll bei sich. Ihnen zuzuschauen ist nicht nur für Jugendliche ein Spaß. Als Erwachsener lernt man einiges über diese Generation, die alles andere als abgebrüht ist.

Am Ende stehen sie gemeinsam an der Rampe und befürchten, ohnehin würde sicher wieder jemand finden, sie haben es nicht richtig gemacht. Sie hoffen inständig, dass wir bitte am heutigen Abend gelernt haben (frei nach Schiller), was es heißt, ein Mensch zu sein. Dass wir bitte, bitte sagen sollen, dass wir stolz auf sie sind. Da muss man dann tatsächlich schlucken.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur
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