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Bewertung und Kritik zu

DAS GEWÄCHSHAUS
von Jordan Tannahill
Regie: Salome Dastmalchi 
Premiere: 9. Februar 2020 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: „Wo gehen eure Kinder nachts hin? Glaubt ihr, sie bleiben in ihren Betten? Alle Kids im Viertel sagen ‚Gute Nacht‘ aber in Wirklichkeit rennen sie. Durch das hohe Gras. Rennen durch das Feld. An den verborgenen Ort. Wo das Feuer brennt.“

Draußen vor der Stadt steht ein riesiges Gewächshaus. Leer und verfallen. Hier treffen sie sich. Fernab von den Blicken und Regeln der Eltern, lässt sich hier das wahre Leben ausprobieren. Bierflaschen, Joints, Kondome und Geheimnisse liegen überall im Gewächshaus herum. Hier ist egal, wer du bist, es geht nur darum, was du dich traust. Doch als zwei Mädchen eine Leiche entdecken, beginnt sich die Dunkelheit des Gewächshauses über die gesamte Stadt auszubreiten. Und die Jugendlichen wissen, dass ihnen nur eine Möglichkeit bleibt: Sie müssen das Geheimnis aufdecken und sich der Vergangenheit stellen.

Regie: Salome Dastmalchi
Ausstattung: Susanne Hiller
Choreografie: Niloufar Shahisavandi
Dramaturgie: Lasse Scheiba

Eine Inszenierung des Jungen DT

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Mobbing-Drama mit Mystery-Motiven
  · 11.02.20
Dass er in Ottawa eine Jugendtheatergruppe namens „Suburban Beasts“ mitgründete, passt gut ins Bild. Denn brutale Bestien sind die Figuren, von denen er im „Gewächshaus“ erzählt. Das Stück ist ein harter Stoff, der vom Mobbing unter Jugendlichen erzählt, das hier in einer Katastrophe endet. Schauplatz des Dramas ist „Das Gewächshaus“, ein verfallener Ort am Rande der Stadt, den die Jugendlichen als Rückzugsort, zum Kiffen, für Mutproben und vor allem für ihre Lieblingsbeschäftigung, das Mobbing, nutzen.

Tannahill schildert die Albträume, die die Jugendlichen nach der Katastrophe und dem Fund einer verwesenden Leiche heimsuchen. Sehr realistische Szenen aus ihrem Alltag wechseln sich mit Zombie- und Mystery-Motiven wie einem geheimnisvoll klingenden Handy ab. In der düsteren Atmosphäre bleibt lange verborgen, was wirklich vorgefallen ist.

Das DT empfiehlt diese Produktion ab der 9. Klasse, 15jährigen mutet dieser sehr harte und brutale Stoff jedoch ziemlich viel zu.

Regie führte Salome Dastmalchi, die wieder mit ihrer Choreographin Niloufar Shahisavandi zusammenarbeitet. Gemeinsam inszenierten sie in der Box des Deutschen Theaters bereits 2017 die „Draufgängerinnen“, eine temporeiche, sehr unterhaltsame und musikalische Aufführung über Teenagerinnen, die schwanger wurden.

Bei „Das Gewächshaus“ schlagen sie einen ganz anderen, düstereren Ton an. Musikalische und choreographische Elemente spielen eine geringere Rolle, stattdessen steht das Spiel zwischen Realismus und Mystery im Mittelpunkt des Abends.

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Concord Floral
  · 11.02.20
CONCORD FLORAL ist ein Ort der Freiheit. – Das verfallene Gewächshaus mitten auf dem leeren Acker fungiert als Treffpunkt einer Clique. Die Jugendlichen feiern hier Parties, probieren Drogen und Sex aus und erzählen sich ihre Geheimnisse. – Nur über ein gemeinsames Geheimnis spricht niemand. Denn das Gewächshaus ist auch ein Ort des Verbrechens.
Salome Dastmalchi hat gemeinsam mit DarstellerInnen des Jungen DT Das Treibhaus auf die Bühne des Deutschen Theaters gebracht. Ein Stück, von dem dessen Autor Jordan Tannahill behauptet, es sei eine Kreuzung aus dem Decamerone von Boccaccio und I Know What You Did Last Summer von Lois Duncan. Die Premiere fand am 9. Februar 2020 statt.
Aus den sieben Edeldamen des Decamerone macht Tannahill sieben Mädchen, denen er drei Jungen zur Seite stellt. In der Inszenierung von Salome Dastmalchi spielen ... Weiterlesen
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