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Bewertung und Kritik zu

REGIME DER LIEBE
von Tanja Šljivar
Regie: Nazanin Noori 
Premiere: 6. November 2019 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: Sie schluchzen. Sie plärren. Sie weinen. Sie klagen. Sie jammern. Sie heulen. Sie seufzen. Sie keuchen. Und stöhnen.

Das Stück wird zu einer postapokalyptischen Zeit erzählt. Zwei Probanden und ein letzter Mensch probieren sich an emotionaler Gewalt. Sechs Liebesarrangements im Verhältnis. Keine Stimme der Vernunft, aber ein Regime der Liebe, das seine Macht zurückgewinnt, indem es einen Kampf choreographiert. Alle Akteure zelebrieren die neue Liebe. Ohne Gesellschaft.

Regie und Musik: Nazanin Noori
Ausstattung: Carla Satoca Berges, Vanessa Vadineanu
Licht: Peter Grahn
Dramaturgie: David Heiligers


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Das Thema ist spannend – die Umsetzung bleibt rätselhaft
  · 07.11.19
''Die Lack-und-Leder-Männer müssen nun mit ironischem Pathos, viel Geschrei und Overacting die Beziehungsmodelle anspielen. Doch da nicht das kleinste Fünkchen Anziehungskraft zwischen ihnen zu spüren ist, bleibt rätselhaft, welches Experiment mit den "Probanden" ausagiert wird. Mit Liebe hat das so viel zu tun wie ein Zahnarztbesuch. Zwischendurch tritt eine Frau mit künstlich roter Wallemähne auf, als sei sie gerade einem Raumschiff entstiegen, und hält längliche Monologe über die Einsamkeit. Es könnte die Versuchsleiterin sein – doch auf dem Bildschirm steht "Der letzte Mensch" und aus dem Off dringt eine Männerstimme, die Fragen stellt. Am Ende wird die Knarre gezogen und Männer und Frau schießen sich gegenseitig nieder.

Was das zu bedeuten hat? Vielleicht wollen sich die Männer letztlich doch zur wahren Liebe bekennen? Ist aber auch nicht so wichtig – denn die verkleideten Lack-Kammeraden auf der Bühne gehen einen so viel an wie Zombies in einem Computerspiel. Dabei steht hier ein so spannendes Thema zur Diskussion: Wie haben sich unsere Liebesbeziehungen verändert, wie austauschbar sind sie? Doch zwei Seiten Eva-Illouz-Lektüre oder ein halbes ZEIT-Feuilleton machen einen deutlich klüger als diese anderthalb Stunden.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur
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Kurze Episoden zu Beziehungsmodellen
  · 06.11.19
In kurzen Sketchen werden die wichtigsten Beziehungsmodelle durchgespielt: von der klassischen Ehe über Online-Dating-Affären bis zu polyamousösen Beziehungsgeflechten, die als anarchokommunistische Revolution gefeiert werden und denen eindeutig die Sympathie des Teams gehört.

Caner Sunar aus dem DT-Ensemble (Proband 1) und Gast Jan Breustedt (Proband 2) reiben sich in den diversen Konstellationen aneinander. Im Travestie-Look flirten sie miteinander oder fallen aggressiv übereinander her und schleudern sich zu Boden.

Nach jeder Szene meldet Maral Keshavarz aus dem Türrahmen im Bühnenhintergrund und moderiert das nächste Beziehungsmodell an, während die beiden Probanden an der Seitenlinie auf ihren Reboot warten und die Computer-Animation an der Decke betont sachlich die Eckdaten des nächsten Beziehungsversuchs aufleuchten lässt. Erst als kurze Abend bei der Polyamorie angekommen ist, steigt Keshavarz, die an der UdK Berlin studiert, aktiver in das Geschehen ein.

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