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Bewertung und Kritik zu

DAS HEXENLIED
Balladenabend von und mit Bernd Stempel
Premiere: 22. November 2018 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: Mit Ukulele, Harmonika und Gitarre empfängt Bernd Stempel zu seinem Abend Das Hexenlied, um darin einer Erzähl- und Liedtradition nachzuspüren, die viele eher an rote Rosen oder öden Deutschunterricht denken lässt: der Ballade. Dass diese aber nichts an Aktualität eingebüßt hat und nicht nur für das Theater, sondern auch für die Bar geschaffen ist, zeigt Bernd Stempel, der seit 1989 im Ensemble des DT ist und 2018 sein 40. Bühnenjubiläum feiert. Zwischen Bühne und Tresen plaudert, musiziert, singt und spielt er sich quer durch bewegende Anekdoten, packende Oden, überraschende Liebesgedichte und unglaubliche Legenden. Das Hexenlied – eine Hommage auf die Kunst des Geschichtenerzählens und eine Einladung, sich darauf einen eigenen Reim zu machen.

Von und mit Bernd Stempel

Künstlerische Mitarbeit: Anna Berndt
Musikalische Einstudierung: Ingo Schröder
Ausstattung: Ulrich Belaschk
Licht: Maria Schreiber
Dramaturgie: David Heiligers


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Balladen aus dem 18./19. Jahrhundert mit Herzblut
  · 05.10.19
Mit persönlichen kleinen Anmerkungen, oft voller Inbrunst, manchmal mit Ukulele oder zur Gitarre, manchmal nur mit der Kraft seiner Stimme trägt Stempel seine Balladen-Auswahl vor. Schade, dass sich in der Bar des DT an diesem Freitag Abend vor allem ein älteres Publikum und nur ein kleiner Kreis von Zuhörer*innen versammelt hat.

Charmant-unbeholfen erklärt Stempel im Stil eines Grundschullehrers Schlüsselbegriffe aus Balladen mit Kreide. Sein Tafelbild hat er zum Teil schon vorbereitet, zum Teil wird es während des Konzerts vervollständigt, wie zum Beispiel das Herz, das er wie ein Teenager aus längst vergangenen Jahrzehnten um den Namen seiner verehrten, viel zu jung gestorbenen Karoline von Günderode malt.

Bei so viel Herzblut und Leidenschaft ist es schade, dass der Funke nicht recht überspringt. Zu altbacken und aus der Zeit gefallen sind viele der von ihm vorgetragenen Balladen. Zu wenig Auflockerung und Abwechslung bieten seine Zwischenmoderationen.

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