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Bewertung und Kritik zu

DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN
nach den Gebrüdern Grimm
Berlin-Premiere: 16. November 2018 
Deutsches Theater Berlin 

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HundeherzZum Inhalt: Es war einmal ein kleiner Junge, der wurde mit einer Glückshaut geboren, weshalb ihm für seine Zukunft Großes prophezeit wurde. Zum Beispiel, dass er die Königstochter heiraten würde. Das gefiel dem König gar nicht. Er kaufte das Kind seinen armen Eltern ab und setzte es in einem Körbchen auf dem Fluss aus. Problem gelöst, dachte er sich. Doch das Glückskind wäre kein Glückskind, wenn es nicht von einer Müllerfamilie gerettet und liebevoll großgezogen worden wäre. Als der König erfuhr, dass der Junge noch am Leben war, versuchte er wieder, ihn töten zu lassen. Doch auch dieser Plan scheiterte. Der Junge gelangte an den Königshof und heiratete tatsächlich die Prinzessin. Jetzt war der König wirklich sehr, sehr böse und forderte, dass der Jüngling ihm drei goldene Haare vom Teufel persönlich bringen solle. Kein Problem, dachte sich dieser – wozu bin ich ein Glückskind?! Und er machte sich auf den Weg...

Mit Nikola Duric, Thorsten Eibeler, Lisa Hrdina, Dariusz Kostyra, Veit Sprenger

Konzeption, Bühne & Regie: Showcase Beat Le Mot
Choreografie: Jochen Roller
Kostüme: Clemens Leander
Musik: Albrecht Kunze
Analoge Animationsmaschine: Alexej Tchernyi
Produktionsleitung: Olaf Nachtwey
Assistenz: Johanna Thomas
Licht & Ton: Joschka Eckert
Dramaturgie: Tamina Theiß


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0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Viel verschenkt
  · 19.11.18
''Ob sich Kinder (die Produktion ist für "Kinder ab sieben Jahren und Erwachsene" empfohlen) für dieses postdramatische Metatheater begeistern können, hängt von der Bereitschaft ab, sich allein auf Bilder, Musik, Tanz, Assoziationen einlassen zu können. Manches Kind, das wohl mehr nach Figuren Ausschau hielt, schien eher ratlos und gelangweilt. Denn die Performer sind sichtlich bestrebt, keinesfalls Identifikationsfiguren zu verkörpern und Handlungen stets zu brechen.

Bei allen schönen Ideen und Fantasiereiseangeboten bleibt die knapp zweistündige Inszenierung inhaltlich zu dünn. Von der Wucht und Archaik der Geschichte (deren Briefszene sogar im "Hamlet" wiederkehrt) ist kaum etwas spürbar. Immerhin wird hier einer zum Teufel geschickt, geht durch die Hölle und kommt lebendig wieder – nur, weil er davon überzeugt ist, alles zu können und alles zu wissen. Der Glaube ans eigene Selbst ist groß, keine Spur von Demut und Bescheidenheit. Und ausgerechnet der Teufel wird zum Hüter aller Wahrheiten, den man in der Not um Rat fragt – sogar eine gutherzige Großmutter krault ihm den Pelz. Man muss ja nicht gleich die Tiefenpsychologie (das verteufelte, abgespaltene Unterbewusstsein, das die Wahrheit kennt) bemühen, um dieses Märchen zu inszenieren – doch hier rauscht die gewaltige Thematik zu fad vorbei. Zugunsten der freien Assoziation wird inhaltlich zu viel verschenkt.'' schreibt Barbara Behrendt auf kulturradio.de
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