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Deutsche Oper Berlin
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SPIELPLAN & KARTEN

Violanta (2026)

Bewertung und Kritik zu

VIOLANTA 
Erich Wolfgang Korngold
Regie:  David Hermann 
Premiere: 25. Januar 2026 
Deutsche Oper Berlin 

Zum Inhalt: Die Deutsche Oper Berlin zeigt mit „Violanta“ eine selten gespielte Oper von Erich Wolfgang Korngold, die in dieser Inszenierung eine eindrucksvolle Mischung aus psychologischer Spannung und musikalischer Intensität bietet. Die Regie legt den Fokus auf die innere Zerrissenheit der Figuren, während das Bühnenbild mit klaren, symbolischen Elementen arbeitet und die düstere Atmosphäre der Handlung verstärkt.

Musikalisch überzeugt die Aufführung durch ein kraftvolles Dirigat und eine starke Besetzung. Besonders hervorzuheben ist die Interpretation der Titelrolle, die sowohl stimmlich als auch darstellerisch beeindruckt. Auch das Orchester der Deutschen Oper Berlin trägt mit einem dichten, farbenreichen Klang wesentlich zur Wirkung des Abends bei.

Insgesamt bietet diese „Violanta“-Produktion eine packende, emotional aufgeladene Opernerfahrung, die Korngolds Werk in neuem Licht erscheinen lässt. Für Opernliebhaber und alle, die selten gespielte Repertoirestücke entdecken möchten, ist diese Inszenierung ein lohnender Abend.

Musikalische Leitung: Sir Donald Runnicles
Inszenierung: David Hermann
Bühne und Video: Jo Schramm
Kostüme: Sybille Wallum
Licht: Ulrich Niepel
Dramaturgie: Jörg Königsdorf
Chöre: Jeremy Bines

1 Kritik

5 von 5 Sterne
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Mit voller Pulle
1 Tag her.
Kritik

''Hermanns Regie hat das Stück symbolistisch abstrahiert; und in dem sensationellen Bühnenbild von Jo Schramm schraubte sich praktisch das "Unterste" (mit den dominierenden Handlungsebenen und -räumen des Alfonso) peu à peu aus der Unterbühne kommend weit hoch hinauf, um von dort aus zwischen zwei überdimensionalen Ringen, einem obig schwebenden und einem bodenständig-unteren so kurz vor Stückschluss, wieder hinuntergeschraubt, "plattgedrückt" zu werden; Wahnsinnsbild das!!

Jeremy Bines studierte den untoppbar gut und genau singenden Chor der Deutschen Oper Berlin, der überwiegend im Hintergrund oder von den zwei verkleideten Seitenwänden aus agierte, ein.

Stephanie Wake-Edwards (als Violantas Amme Barbara) fiel mit ihrer markant grollenden Altstimme besonders auf.

Und das Orchester der Deutschen Oper Berlin legte sich halt derart ins Zeug, dass man vermutet hätte, dass es für alle Ewigkeit nichts außer Korngold musizieren wollte oder will; ein permanenter Klangrausch.

Kurzum: Der Runnicles wollte ausgerechnet diesen Solitär als allerletzte Premiere seines weit über 17 Jahre währenden Amts als Generalmusikdirektor aufgespürt, zurechtgeputzt und musikalisch bewerkstelligt haben; das war ihm bravourös gelungen!'' schreibt Andre Sokolowski am 26. Januar 2026 auf KULTURA-EXTRA

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