Der Seelenbrecher

Bewertung und Kritik zu

DER SEELENBRECHER
von Sebastian Fitzek
Regie: Wolfgang Rumpf 
Premiere: 26. September 2013 
Berliner Kriminal Theater 

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Zum Inhalt: Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den „Seelenbrecher“ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik in Berlin-Wannsee. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt..

Mit André Zimmermann, Matti Wien, Kristin Schulze, Teresa Scherhag, Wesselin Georgiew, Cornelia Lippert, Gerhard Suppus

Inszenierung: Wolfgang Rumpf
Ausstattung: Manfred Bitterlich


DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
Der Seelenbrecher ist ein Stück nach einem Roman des bekannten Berliner Thrillerautors Sebastian Fitzek. Ich habe andere Romane von ihm gelesen, diesen allerdings nicht und habe mich auch vorher extra nicht weiter mit dem Stoff beschäftigt, um mich überraschen zu lassen.

Sieben Personen - ein Raum. Das Foyer einer schicken Nervenklinik in Berlin Wannsee. Es ist kurz vor Weihnachten, die beiden einzigen Insassen sind daher eine einsame alte Dame, die ihre Feiertagsdepression immer hier auskuriert und ein Mann ohne Gedächtnis. Es scheinen einige ruhige, eingeschneite Tage vor den Beiden und vor dem Team der Klinik zu liegen, als sich plötzlich die Ereignisse überschlagen. Ein Unfall in der verschneiten Auffahrt. Ein Schwerverletzter. Und dann verschwindet jemand vom Personal... Was ist geschehen? Und was hat der Seelenbrecher damit zu tun, ein gefährlicher Krimineller, der Berlin unsicher macht?

Ein spannendes, beklemmendes Stück, teilweise richtig unheimlich, wenn man sich darauf einlässt. Thomas Gumpert, der auch den Sidney Bruhl in "Todesfalle" spielt, geht in seiner Rolle als rotziger Sanitäter so richtig auf. Alles in allem ein netter Abend, Empfehlung an alle Thrillerfans.

Nicole Haarhoff
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