Kritik zu: Selbstvergessen
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''Stärker sind die Episoden, in denen die Jugendlichen bei ihren konkreten Erfahrungen bleiben. In denen auch ihre Befremdung, ihr Unverständnis spürbar wird: als Oma plötzlich nach dem Frühstück wieder schlafen gehen will; als Oma sich an kein Rezept mehr erinnern kann, das sie jahrzehntelang gekocht hat.

Später erzählen sie von ihren Lebensträumen, davon, was sie selbst am Ende ihres Lebens erinnern möchten, wie sie alt werden wollen. Das Leben ihrer Großeltern spiegelt sich nur hier und da in ihren Sätzen. Und vielleicht muss das so sein. So weit weg ist Alter und Gebrechlichsein noch. Aber wenn die zarten, jungen Körper sich Maskenköpfe überziehen, die nach Gesicht und Haar ihrer Omas und Opas geformt sind, dann wird plötzlich deutlich, dass die Zukunft doch nur ein klein wenig aufgeschoben ist.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur
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''Eine kurze Zeitlang sieht es auch so aus, als wäre der Ausweg zu finden im freien kindlichen Spielen, in freiem selbstgenießerischen Tanzen, in etwas Albernheit und Das-Ganze-Etwas-Leichter-Nehmen. Aber auch das hilft den beiden nicht. Sie scheinen nichts zu haben, an das sie glauben könnten, dass ihnen Hoffnung schenken würde – außer einer unbändigen Lust auf Widerstand.

"Question of Belief" – die Frage des Glaubens an was auch immer, das uns motiviert – die Quelle liegt in jedem selbst. Unter den zerrissenen Mönchskutten kommen übrigens wunderschöne bunte Blumenkleider zum Vorschein – ein Hoffnungsschimmer, immerhin.

Diese Choreografie ist nicht nur klug konzipiert und mit den perfekt passenden Mitteln inszeniert, etwa mit dem oft unheimlichen Synthesizer-Soundtrack, sie ist auch sehr lustig, mitunter albern und grotesk und sie ist ehrlich. Man muss all diese Zustände aushalten – das Licht am Ende des Tunnels kommt schon noch, auch wenn es jetzt noch nicht zu sehen ist. Eines der besten Stücke von Kareth Schaffer bislang.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
Kritik zu: MOVE OUT LOUD
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''Was zeigen wir anderen Menschen von uns in welcher Weise? Wie wird das wahrgenommen und interpretiert, welche Rückschlüsse werden daraus gezogen? Was wollen wir nicht von uns zeigen und preisgeben? In unser aller Leben, in unseren tagtäglichen Performances bei der Arbeit oder bei Treffen mit Familie und Freunden ist immer ein Verbergen dabei, nicht unbedingt ein Verheimlichen, sondern eher ein Den-Erwartungen-Entsprechen – das wird hier konsequent zurückgewiesen.

Modjgan Hashemian, in Berlin geboren, mit iranischen Wurzeln, die viele Stücke am Ballhaus Naunynstraße und im Gorki gezeigt hat, oft biografische und dokumentarische Themen und verschiedene Kunstgenres miteinander verwebt, ist hier hinter die Kulissen des Sprechens und Redens gegangen. Sie hätte es sich viel einfacher machen können, Choreografien zu Sprech-Akten und -Präsenzformen gab und gibt es viele. Sie hat sich jedoch dem Ans-Licht-Bringen, dem Verborgenen, Fremden, auch Unheimlichen gewidmet. Dies ist eine Choreographie, die eigentümlich und rätselhaft bleibt und Erwartungshaltungen in jeder Hinsicht aushebelt. Und das bis hin zum Titel "Move out Loud" – hier ist nichts laut, sondern ganz zart und sanft und mit berückenden Bildern entworfen.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur

 

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