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''Barrie Kosky (Inszenierung) ließ die beiden Jungen dann auch in die Höhe abdriften, während dann die Zurückgebliebene ihr konstatierendes "Ja, ja" am Standuhrkasten absondert. Dem Regisseur und seinem Bühnenbildner Rufus Didwiszus fiel Großartiges ein - ein Sammelsurium an Geniestreichen (die sich entgegnenden Stunden- und Minutenzeiger, die Sängerszene im Stile Ludwigs XIV., die Kutsche in der Bauart Ludwigs II., das Theater im Theater und und und). Auch wiederholte Kosky die Dreidimensionalität seiner Erzählweise, wie er sie schon in seinen triumphalen Meistersingern (Bayreuth 2017) bis zur Perfektion getrieben hatte - hier entwickelte er die drei Akte aus den Einzelperspektiven von Marschallin, Sophie, Octavian.

Nicht zu vergessen: Christof Fischesser, der seinen Ochs von Lerchenau trotz seines sexuellen Unbeherrschtseins bar "unangemessner" Übergriffigkeit als nonchalanten Wiener Zeitgenossen präsentierte; dieser Part scheint mit zum Schwersten zu gehören, was das Bassbaritonfach so bietet, ja und Fischesser meisterte alles das mit spielerischer Leichtigkeit. Chapeau! Grandios auch, so wie eh und je, Johannes Martin Kränzle (als der Herr von Faninal).'' schreibt Andre Sokolowski am 22. März 2021 auf KULTURA-EXTRA
Kritik zu: Isola
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''1 Stunde und 40 Minuten dauerte der Film, und anschließend war klar, die Filmemacher (Gloger, Löhle, Bill) wollten ein Gleichnis zur noch immer anhaltenden Pandemie gesetzt haben, denn dieses unheimliche "Fremde", worum es vom Anfang bis zum Schluss des Filmes ging, sollte gewiss nichts anderes als das Corona-Virus, das die Welt in Schach hält und uns alle, früher oder später, ausnahmslos vernichten würde, sein; und Raphael Rubino (als der Totengräber) tat uns permanent in dieser Menschheitsuntergangsvision, sowohl verbal als auch durch Ausübung seines berufsbedingten Leichensammlerjobs, bestätigen.

Im hausinternen Stückeinführungskurztext steht zwar etwas völlig anderes - aber wir fanden uns, also mit unsrer Sicht der Dinge, relativ dann gut zurecht. Geschauspielert wurde vom Feinsten, und die visuellen Einfälle, die unser Augenpaar umspülten, waren allerachtenswert.'' schreibt Andre Sokolowski am 20. März 2021 auf KULTURA-EXTRA
Kritik zu: Edward II.
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
''Jörg Ratjen (als Edward III.) räumt zum Schluss des Filmes gründlich auf, im Marlowe-Zeitalter bedeutete das also, dass das Blut in Strömen floss - mit dem Telefon erschlägt er Nicola Gründel (als Isabella), mit der Gabel entäugt er Nicolas Lehni (als Bischof), mit der Kettensäge entarmt er Birgit Walter (als Kent)... Justus Maier (als Gaveston) wurde bereits in einem früheren Kapitel hingemetzelt.

Ja, der Film hat glaubwürdigste Splatter-Qualitäten - daher ungemein auch was für Liebhaber des Genres, ohne jede Frage. Alexander Angeletta überzeugt in seiner Titelrolle! Und am allersehenswertesten - für mich auf jeden Fall - die Sex-Szenen des ersten Films (Einzug); den hatte ich mir dann auch gleich zwei-, dreimal nacheinander reingezogen. In den Filmkapiteln 4 und 5 verlieren sich die Macher ziemlich aufhaltend und angestemmt im Kunstbildlich-Bildkünstlerischen.

Ja und ganz am Schluss gibt es auch noch ein großbedeutungsvolles LGBT-Statement von der Heiligen Johanna von den Schlachthöfen (genial gesprochen und gespielt von Kristin Steffen). Alles in allem: Kurzweilige Verslehre.'' schreibt Andre Sokolowski am 19. März 2021 auf KULTURA-EXTRA

 

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