Kritik zu: Manon
0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
''Alles kreiste zwar um drei Figuren, dennoch handelte es sich bedauerlicherweise nicht um eine L'Amour à trois, vielmehr: Der eine der zwei (Haupt-) Männer in der Manon-Geschichte ist der glücklich-unglückliche Liebhaber, nämlich der Chevalier Des Grieux (Ioan Hotea), und jener andere halt "nur" Cousin seiner Cousine - und auf den schien Bösch ein ganz besonders intensives Augenmerk gerichtet zu haben; Björn Bürger verkörperte (!!) ihn und tat das mit blitzeinschlagender Intensität. Mein absoluter Favorit.

Dass es dann an der sängerischen als wie schauspielernden Qualität von Elsa Dreisig (als Manon) bereits schon vorher, also noch bevor sie überhaupt dann ihren ersten Ton ins Netz veräußerte, null Zweifel gab, versteht sich nachgerade fast von selbst; spätestens nach Vollzug ihrer grandios gesungenen als wie geschauspielerten Schlussszene erfolgte die erwartete Bestätigung.'' schreibt Andre Sokolowski am 28. Januar 2021 auf KULTURA-EXTRA
0 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
''Lot Vekemans ist die im Ausland am meisten gespielte Dramatikerin aus den Niederlanden. Ihre Werke wurden vielfach ausgezeichnet und widmen sich oft den ganz großen Fragen, der schweren Moral. Monologe gelten als ihre Spezialität, und die sind für Aufführungen in Zeiten von Corona naturgemäß sehr geeignet. Schöne Möglichkeiten für gute Schauspieler*innen!

Juliane Köhler nutzt sie bravourös, es ist ein Vergnügen, ihren Verwandlungen zuzuschauen. Wie sie als alte Frau mit fleißigen Händen redet, sich an ihrem Büchlein festhält, dann die weiße Perücke abnimmt, etwas Puder auflegt und nebenbei die Rücktrittsrede einer desillusionierten 50jährigen memoriert. Und als sie eine weiße Schlabberhose hochzieht und in Ringelsocken schlüpft, ist sie plötzlich ein junges Mädchen. Wunderbar!

Schade, dass die Regie (Daniela Kranz) nichts weiter getan hat, als die Kamera auf die Darstellerin drauf zu halten. So aufregend ist weder Zoom noch Streaming. Niemand wartet auf dich? Vielleicht ein Einfall...'' schreibt Petra Herrmann am 28. Januar 2021 auf KULTURA-EXTRA
0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
''From Berlin with Love war/ ist die Formel, unter der die seit geraumer Zeit im halbjährlichen Rhythmus ausgerichteten Ballett-Galas gestanden haben. Jeweils am Spielzeitende und zu Neujahr gibt es sie. Die letzte ihrer Art konnte dann "nur" als Stream und ohne Publikum zustandekommen, und das Video kann man aktuell auf Youtube sehen.

Uns verblüffte und beeindruckte am meisten The Zero von und mit Ross Martinson - eine sowohl getanzte wie gesprochene Solo-Performance, in der Englischsprachunkundige zwar nicht verstehen konnten, worum es hier ging , umso verblüffender, beeindruckender wirkte "es" in Anbetracht ihrer Gesamterscheinung. Was man ahnen konnte, war, dass der Protagonist gewissen audiellen Einflüssen von außen (eine resp. zwei mit ihm womöglich kommunizierende Stimmen von scheinbar alten oder kranken Männern) ausgesetzt gewesen sein könnte; eine Art von Dialog fand statt, und Martinson ließ immer wieder wissen, dass er als der "gute Boy" parieren würde oder so. Als müsste er dann Sachen nachmachen bzw. vorführen, die er (in einem anrüchigen Chatroom?) anbefehligt kriegte? / Sehr, sehr suggestiv das Ganze!'' schreibt Andre Sokolowski am 17. Januar 2021 auf KULTURA-EXTRA

 

Preis: €14,95 €11,95

UNSERE BÜCHER
ALS PDF-DATEI

AUSWAHL

 

Preis: €14,95 €11,95

 


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN





AUF DER BÜHNE © 2021

AUF DER BÜHNE

Auf der Bühne

TICKETS KAUFEN
eventim


PDF-Datei: 11,95 € 8,95 €
Weitere Formate auf
Amazon & Google:
Kindle eBook
Taschenbuch
Google eBook

WEITERE BÜCHER


ANZEIGE

3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
5 855+
4 1899+
3 1697+
2 1091+
1 427+
Kritiken: 2983

PDF-Datei: 22,60 € 16,95 €

Weitere Formate auf Amazon & Google Play:
Kindle eBook - Taschenbuch - Google eBook


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI

AUSWAHL


UNSER PARTNER

BUCH ALS PDF-DATEI
Toggle Bar
X

Right Click

No right click