0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Szenisch passiert in dieser Mischung aus Konzert und Lecture Performance wenig: Johanna Bantzer sitzt am Tisch und trägt einen längeren Text vor, mal ruhig, mal atemlos. Kleine historische Exkurse zur Geschichte der Wettervorhersage verwebt sie mit Warnungen vor einem weiteren Anstieg der Erderwärmung. Thematisch ergänzt sich der kurze Abend sehr gut mit <Anthropos, Tyrann (Ödipus)>,  der letzten Premiere an der Volksbühne.

Die Krisen-Szenarien sind von einem Klangteppich unterlegt, den Ari Benjamin Meyers komponierte: ständige Repetitionen und anschwellende Lautstärke sind die Stilmittel, mit denen er auch bereits Ulrich Rasches <Räuber>-Inszenierung am Münchner Residenztheater" rel="nofollow" >Ulrich Rasches <Räuber>-Inszenierung am Münchner Residenztheater unterlegte, bei der sich das Ensemble auf gewaltigen, sich unermüdlich drehenden Walzen und Laufbändern abmühte.

Leider fehlt Ursula Werner, die an den Proben beteiligt war, in diesem Konzert-Mitschnitt, der vor einem Jahr in der geschlossenen Volksbühne während des 1. Lockdowns aufgezeichnet wurde.
Kritik zu: Futuralgia
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Futuralgia wirft einen Blick auf die Selbstinszenierung im Netz, auf all die Online-Yoga-Kurse und YouTube-Workouts, die in den -Monaten so rege genutzt wurden, weil Fitness-Studios dicht gemacht und auch Yogaschulen geschlossen wurden.

Das „Unusal Symptoms“-Ensemble des Theaters Bremen studierte diese Bewegungsmuster und Selbstinszenierungs-Strategien aus den Web-Tutorials und ahmt sie in im Kleinen Haus des Bremer Theaters nach. Sehr still und präzise beginnt die Choreographie, analytisch, fast verkopft wirkt die Herangehensweise.

Bunter und lebendiger ist der zweite Teil des mit einer knappen Stunde recht kurzen Abends, in dem das Ensemble die Teenie-Welt von TikTok mit ihren Codes ins Visier nimmt: zwischen YouTube-Cover-Songs und TikTok-Reenactments wird der Schauwert der Inszenierung größer.

Weiterlesen
Kritik zu: FEEEEEED-v2.1
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Knapp vier Stunden lang lässt sich in diesem avantgardistischen Digital-Experiment ein ungewöhnlicher Zoom-Dialog auf Englisch verfolgen: Oozing Gloop, nonbinäre Dragqueen, reagiert auf Sätze, die von Algorithmen Künstllicher Intelligenz produziert wurden.

Die Feedback-Schleifen dieses ungewöhnlichen Gesprächs treten oft auf der Stelle, hin und wieder wird das Gespräch banal. Bemerkenswert machen die Performance die fast schon psychedelischen Bildwelten, die NewfrontEars für zentrale Passagen entworfen haben, in denen der Dialog pausiert.

Feeeeeed-v2.1 entstand im Rahmen der 3. Auflage des diesmal nur online stattfindenden "Spy on me"-Festivals am HAU und lotet neue Wege weitab vom Mainstream und klassischen Stadttheater aus. Begleitet wurde es von einem Chat, der allerdings nicht sehr rege genutzt wurde.

 

Preis: €14,95 €11,95

UNSERE BÜCHER
ALS PDF-DATEI

AUSWAHL

 

Preis: €14,95 €11,95

 


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN





AUF DER BÜHNE © 2021

AUF DER BÜHNE

Auf der Bühne

TICKETS KAUFEN
eventim


PDF-Datei: 11,95 € 8,95 €
Weitere Formate auf
Amazon & Google:
Kindle eBook
Taschenbuch
Google eBook

WEITERE BÜCHER


ANZEIGE

3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
5 855+
4 1899+
3 1697+
2 1091+
1 427+
Kritiken: 2983

PDF-Datei: 22,60 € 16,95 €

Weitere Formate auf Amazon & Google Play:
Kindle eBook - Taschenbuch - Google eBook


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI

AUSWAHL


UNSER PARTNER

BUCH ALS PDF-DATEI
Toggle Bar
X

Right Click

No right click