0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Diese Inszenierung wirkt über weite Strecken, als hätte sich jemand daran gemacht, eine schlechte Karikatur eines Pollesch-Abends zu kreieren.
Vor einem Jahr glänzten Pollesch und Hinrichs zum Abschluss der Spielzeit mit dem Highlight „Keiner findet sich schön“, dieser Abend dümpelt irgendwo im hinteren Mittelfeld. Weiterlesen
Kritik zu: Die Räuber
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Der Stil des Regisseurs polarisiert auch diesmal: die rasante erste Hälfte bietet einige Zoten zu viel, so dass einige ältere Damen schon zur Pause verächtlich den Kopf schüttelten über diesen „Klamauk“ und das Weite suchten.

Wer nach den etwas mehr als drei Stunden aber noch Lust hatte, bekam nach der zweiten Aufführung beim Publikumsgespräch mit dem Regisseur, seinem Dramaturgen Steffen Sünkel und seinem Ensemble eine noch größere Show geboten.

Dabei zeigte sich auch, dass das einhellige Urteil der veröffentlichten Meinung und vieler Besucher durchaus Wirkung zeigt: Leander Haußmann kündigte an, dass er am zweiten, langatmigeren, schwächeren Teil noch mal feilen wolle. Er hat aber auch eine gute Entschuldigung dafür, dass dieser Teil etwas abfiel: das ist schon bei Schillers Original-Text so, das ungekürzt mehr als sechs Stunden gedauert hätte.

Falls Leander Haußmann nicht wieder – wie schon einmal – einen Rückzug vom Rückzug antritt, verliert die Berliner Theaterlandschaft einen bunten Farbtupfer. Mit seiner „Räuber“-Bande gelang Haußmann ein versöhnlicher, unterhaltsamer Spielzeit-Ausklang, der für seinen langweiligen „Guten Menschen von Sezuan“ entschädigt, aber nicht an stärkere Inszenierungen wie „Woyzeck“ oder „Hamlet“ heranreicht.

Weiterlesen
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
In Erinnerung bleiben vor allem die Momente, in denen Alexander Scheer weniger den Molière, sondern vielmehr Frank Castorf" rel="nofollow" >Frank Castorf spielt und sich als „Stückezertrümmer“ bezeichnet. Kurz vor der Pause spricht er über die Philosophie des Hauses und stichelt gegen die Säulenheiligen anderer Theatertraditionen, namentlich werden Klaus Maria Brandauer und Ulrich Matthes genannt. Aber auch alte Weggefährten wie Henry Hübchen werden durch den Kakao gezogen.
Diese Momente hätte man jederzeit auch zu einer Best-of-Fassung von einer knappen Stunde ganz ohne Pausenfrust komprimieren können, aber das wäre dann natürlich kein echter Castorf-Abend mehr. Weiterlesen

 

Preis: €14,95 €11,95

UNSERE BÜCHER
ALS PDF-DATEI

AUSWAHL

 

Preis: €14,95 €11,95

 

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN





AUF DER BÜHNE © 2020

AUF DER BÜHNE

Auf der Bühne

TICKETS KAUFEN
eventim


PDF-Datei: 11,95 € 8,95 €
Weitere Formate
auf Amazon:
Kindle Ebook
Taschenbuch

WEITERE BÜCHER


ANZEIGE

3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
5 817+
4 1820+
3 1598+
2 985+
1 419+
Kritiken: 2653

PDF-Datei: 22,60 € 16,95 €

Weitere Formate auf Amazon:
Kindle Ebook - Taschenbuch


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI

AUSWAHL


ANZEIGEN

BUCH ALS PDF-DATEI
Toggle Bar
X

Right Click

No right click