Kritik zu: Escape Act
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In der Züricher Gessnerallee und im Essener PACT Zollverein war diese Koproduktion bereits zu sehen. Nun stellte Alexandra Bachzetsis, die dem Berliner Publikum von früheren Gastspielen wie z.B. bei „Tanz im August“, ihre neue, 70 Minuten kurze Arbeit „Escape Act“ vor.

Der schmale Programmzettel bleibt kryptisch. In weniger als zehn Zeilen werden dort Zitate auf „Voguing und „YouTube-Tutorials“ sowie auf die „Formsprache des Triadischen Balletts von Oskar Schlemmer“ notiert.

Der Abend ist nicht leicht zu entschlüsseln. Ironisch stellt Bachzetsis die Posen ihrer Tänzer*innen aus, die häufig ihre Outfit wechseln und dabei mit Lippenstift, Männer- und Frauen-Kleidern experimentieren. Vor allem in der zweiten Hälfte wird die Choreographie von sehr explizitem Dirty Talk unterlegt, den die Performer*innen parodistisch einsetzen.

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