Kritik zu: Der Kirschgarten
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Seit der Übernahme der Intendanz durch Shermin Langhoff, werden im Maxim-Gorki-Theater bevorzugt Migrations-Themen behandelt. – Man beleuchtet unsere Gesellschaft als eine des “Übergangs“.
Eine andere “Gesellschaft im Übergang“ meinte Anton Tschechow, als er im Jahr 1900 seine Komödie Der Kirschgarten schrieb. Darin geht es um die Familie, der ein Gut, der „Kirschgarten“ gehört. – Nicht irgendein Garten, sondern ein ganz besonders schöner, bezaubernder, berühmter: Er habe sogar eine Eintragung ins Konversationslexikon erfahren. Dieser Kirschgarten nun soll versteigert werden, weil die Gutsbesitzerfamilie ihr Geld auf Reisen und im Rausch verprasst hat. Emporkömmling Lopachin (Taner Şahintürk), Enkel eines ehemaligen Sklaven des Gutes, kauft schließlich den Kirschgarten. Tschechow beschreibt damit metaphorisch das Ende der Feudalgesellschaft und lässt eine Vorahnung auf die Revolution laut werden. Ab sofort soll Reichtum durch Arbeitsleistung und nicht länger durch Herkunft erworben werden.
Am 11.12.2013 hatte am Maxim-Gorki-Theater eine Inszenierung des Kirschgarten Premiere, die mit dem ursprünglichen Stück nicht mehr viel zu tun hat. Weiterlesen →
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Am 5. Oktober 2012 hatte die Bühnenadaption der Erzählung Antwort aus der Stille von Max Frisch am Deutschen Theater in Berlin Premiere. Regisseur Frank Abt ist eine spannende, sprachgewaltige Inszenierung gelungen, die das Publikum mit existentiellen Fragen in den Bann zieht. 
Protagonist Balz Leuthold (Markwart Müller-Elmau) hat schon früh gespürt, dass er anders als die anderen ist und dass er um keinen Preis das gewöhnliche Leben der “normalen“ Leute führen will. Mit knapp dreißig Jahren sieht er all seine hohen Jugendziele unerreicht und sich unaufhaltsam auf jenes gewöhnliche Leben zusteuern, vor welchem es ihn graust und ekelt. Seine Außergewöhnlichkeit ist bisher nicht durch Taten belegt. Das soll sich nun ändern. Er tritt die Besteigung des als unbezwingbar geltenden Nordgrats, einer Bergwand, die viele Bergsteiger ihr Leben kostete, an. Weiterlesen →
Kritik zu: Die Welt in uns
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Zu einem Zeitpunkt, an dem nationalistische Strömungen eine erschreckende Kraft und Popularität entwickeln, erinnert das Deutsche Theater Berlin mit der Stückentwicklung Die Welt in uns des Berliner Theater- und Performancekollektivs Turbo Pascal an die nahezu vergessene Weltbürgerbewegung, die 1948 von Garry Davis angestoßen wurde. Die Uraufführung fand am 23. April 2017 statt. Weiterlesen →

 

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