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Wer am Tag vor der anstehenden Bundestagswahl noch mal Unterricht in politischer Bildung nehmen möchte, kann dies im Deutschen Theater Berlin tun. Gepaukt wird der Romanstoff It can’t happen here des Literaturnobelpreisträgers Sinclair Lewis. Regisseur Christopher Rüping und Dramaturg John von Düffel haben diesen fast vergessenen Text zur richtigen Stunde für die Bühne adaptiert: Diese Dystopie des Faschismus in Amerika entstand 1935 unter dem Eindruck der Machtergreifung Adolf Hitlers. Damals meldete die US-Presse: „Das kann hier nicht geschehen!“ Unter veränderten Vorzeichen finden wir uns heute in einer ähnlichen Situation wieder: Über die Wahl des aktuellen US-Präsidenten wird aus vermeintlicher geistiger Überlegenheit heraus gespottet, doch auch hierzulande verzeichnen die rechten Kräfte einen dramatischen Aufschwung. It can’t happen here ist der Aufruf, dieser Entwicklung nicht mit Gleichgültigkeit zu begegnen. Weiterlesen →
Kritik zu: Der Untertan
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Zwischen Schwänen aus Wagners Lohengrin, dem Reichsadler und der Kaiserkrone führt die Inszenierung Der Untertan an der Vaganten Bühne Berlin ins Herz eines Deutschtums, das noch immer schlägt.
Premiere war am 7. September 2017. Lars Georg Vogel hat den Romanstoff von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet. 
Diederich Heßling lernt früh, ein Untertan zu sein: Die Schläge vom Vater erduldet er gern – sie adeln ihn geradezu, denn es schlägt ihn ja der Mann, der sein größtes Vorbild ist. – Gleich nach dem Kaiser selbstverständlich. Diesem hängt Diederich windelvoll, dümmlich und mit infantiler Begeisterung an. Schließlich selbst erwachsen, gilt Diederich die Unterwerfung noch immer als größte Tugend: Er buckelt nach oben und tritt nach unten. Angst, Obrigkeitshörigkeit und Gier leiten ihn unter dem Deckmantel von christlicher Strebsamkeit, Disziplin und Männlichkeit. Im Klima der wilhelminischen Epoche gedeiht seine Mentalität bestens und Diederich Heßling kommt zu (lokal)politischem Einfluss und Macht. Weiterlesen →
Kritik zu: Peng
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Mit Peng, der Geschichte vom Aufstieg eines Despoten, ist Marius von Mayenburg an der Schaubühne ein besonderer Erfolg gelungen. Fesselnd führt die Inszenierung uns Dynamiken der Macht in der medialen Gesellschaft vor Augen. Es ist der sagenhaften Ensembleleistung zu verdanken, dass einem bei dieser Geisterbahnfahrt nie das Lachen vergeht. Die Uraufführung fand am 3. Juni statt. Weiterlesen →

 

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