Anja Röhl
KRITIKEN
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Hans Fallada zu dramatisieren, seine Romane für das Theater oder Film zu adaptieren, ist eine dankbare Aufgabe, denn er hat seine Dialoge schon selbst geschrieben. Man muss nur die Beschreibungen und Erzählsequenzen in Bilder umsetzen, dann hat man das Stück schon. Er selbst sah alle Bücher als Filme vor seinem geistigen Auge, das ist überliefert.  
Der Stoff „ Jeder stirbt für sich allein“ ist in besonderem Maße dafür geeignet, seine innere Struktur gibt schon die Aufteilung in Akte eines griechischen Dramas vor, Ausgangspunkt ist der Tod eines Sohnes, der im Krieg, den er nie wollte, fiel,  aus der heraus sich alles weitere entwickelt: Eine Entwicklung der Eltern von biederen unpolitischen Duldern zu heimlich Widerstand Leistenden. Dann Hochgefühl, Absturz, Reifung durch Erkenntnisse und Tod durch Hinrichtung. Das Publikum wird zum Denken gebracht durch die Widersprüche, in die sich die Protagonisten verwickeln, was am Beispiel des Kommissars, „des Einzigen, den die Karten der Quangels überzeugt haben“, wie er kurz vor seinem Selbstmord konstatiert, deutlich wird. 
Konzentriert und nüchtern
Das Hans-Otto-Theater gibt das Stück konzentriert und nüchtern, keine Videos, kein Blut, kein Schlamm, in dem sich wer wälzt, kein Feuer, keine Bomben, kein Hitlergebrüll. Nur ein sich je nach Bedarf langsam drehender breiter Klotz aus Holz, in dem Wohnungen übereinander Häuser skizzieren, in dem eine lange, graue Mauer Straße vorstellt, indem ein Zimmer Arbeit zeigt, dazu Treppenhäuser, fertig, alles andere bleibt der Fantasie des Zuschauers überlassen. 
Sieht, wohin es in dieser Gesellschaft geht
Zu Beginn laufen und schlendern alle Mitwirkenden mehrfach durchs Bild, Straßenstimmung darstellend. Die Briefträgerin Kluge, mit der das Buch beginnt, führt auch hier ein, sie wird durch Nadine Nollau besetzt, die eine bestimmte Eigenschaft Fallada‘scher Frauen sehr schön zeigt, das Selbstbewusst-Kluge, gepaart mit einer starken Mütterlichkeit, was er in all seinen Lämmchenfiguren realisiert hat. Sie sieht, wohin es in der Gesellschaft geht und wandert aufs Land aus, wo man unabhängiger leben kann, wie sie sagt.
Sehr überzeugend
Das Ehepaar Quangel ist glänzend und sehr passend besetzt, Jon- Kaare Koppe ist zwar nicht so groß, wie man sich Quangel immer vorgestellt hat, aber seine starre Sturheit, seine subdepressive Stimmung, die Trauer nicht rauslässt, seine Körperhaltung, seine in einem langen Leben erworbene Klugheit des Menschenverstands, seine beredte Schweigsamkeit, all das bringt er ungeheuer gut. Auch Katja Zinsmeister, vielleicht etwas zu jung für diese Rolle, meistert ihre Aufgabe gut, sehr überzeugend ist sie besonders in dem schonungslosen Kampf, den sie zu Beginn mit ihrem Mann führt, ausgelöst durch den Satz: „ Du und dein Führer…“, der geschickt zu etwas hinweist, nämlich zur bereits vor Längerem erfolgten Bestechung zumindest der Arbeiteraristokratie, Quangel ist Werkmeister, durch die Versprechungen der Nazis.
Die Entwicklung seiner Figur unprätentiös gemeistert
Auch Komissar Escherich, eine Schlüsselfigur, wird durch Arne Lenk sehr gut gespielt, seine Anpassung an die Nazis, die sich die ganze Zeit über noch ein winziges Stückchen Eigenentscheidungsfreiheit bewahrt hatte, weicht mit einem Schlag, als er die Widerlichkeit seiner Oberen in Gänze erkannt hat, dazu die Größe Quangels, einer Stärke in Selbsterkenntnis, die folgerichtig nur noch einen Ausweg kennt, den Selbstmord. Diese Entwicklungen seiner Figur meistert er unprätentiös, fast unauffällig, sehr gut, dass er sie nicht so hochspielt. 
Kein Schnickschnack eingebaut
Die Machart des Stückes ist modern, im Sinne von Brecht, Boal, Dario Fo, es wechseln die Spieler sukzessive ins Erzählende, treten wahlweise aus ihren Rollen heraus, distanzieren sich von ihrer Figur, wählen die personelle Erzählweise und schlüpfen danach wieder in ihre Rollen hinein. Das Ganze unauffällig, fast unbemerkt. Es gefällt mir, dass hier kein Schnickschnack eingebaut ist, also, das plötzlich zehn Quangels auftauchen, kein verwirrender Rollenwechsel eingebaut, keine Mehrfachbesetzung einer Figur. Das ist nicht nötig, der Stoff ist auch so spannend, man würde es nur zerfasern. 
Es erinnert sehr an „Frucht und Elend des dritten Reiches“ von B.B., es wirkt exemplarisch. Bravo an die Regisseurin Annette Pullen und ihr Team. Eine gute Inszenierung, lohnt sich! 

Anja Röhl
http://www.anjaroehl.de
Kritik zu: 9 Tage wach
1 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Der Spiegel Bestseller, der autobiografische Roman „9 Tage wach“, von Eric Stehfest, erlebte nun in der Neuköllner Oper in der Fassung von John von Düffel, plus Komposition und Musik des Christopher Verworner und Claas Krause, unter der Regie von Fabian Gerhardt, seine Uraufführung. (11. April)
Das Musiktheaterstück handelt von Drogen und Abstürzen, es wird getanzt und gekrochen, die Bühne ist eine schiefe Ebene aus Stahl.
Freude gelingt nicht
Nach einer trostlosen Jugend bei einer alleinerziehenden Mutter nahe Dresden, sucht sich der Held Eric, ein passionierter Skater, immer wieder mit irgend etwas zu beschäftigen,was ihm Freude macht, es gelingt nicht. Alkohol, Haschisch und Crack geben ihm kurzfristige Genüsse, die ihn leerer als vorher zurücklassen. Verknalltheiten enden im Chaos. Eines Tages kommt er auf die Droge Christel Meth und bleibt mit ihr in einem atemberaubenden Zustand „9 Tage wach“, danach will er sterben, stirbt aber nicht, wird stattdessen Schauspieler und macht am Ende Karriere, vorher noch jahrelange Quälerei durch Entziehungskuren.
Kratzt nur an der Oberfläche
Ich weiß nicht was, aber schon an der Geschichte störte mich irgend etwas, sie ist wohl so genau passiert, aber das Zudröhnen mit Drogen scheint irgendwie auf den Stoff abgefärbt zu haben, er kratzt nur an der Oberfläche, bleibt leer, tot, geht nirgends in die Tiefe. Die Neuköllner Oper hat daraus ein Musiktheaterstück gemacht, in dem viel Diskomusik vorkommt.
Inhalt beginnt zu zerfasern
Das Stück hat mich leider auch nicht überzeugt. Abgesehen davon, dass die gesungene Sprache, obwohl schlagkräftig, kaum verständlich ist, beginnt der Inhalt im Laufe des Stückes zunehmend zu zerfasern, zT wird er völlig unverständlich, bzw. nur für die verstehbar, die auch das Buch kennen. Die Musik, nach anfänglich vielversprechendem sehr schönem Schlagzeug-  und Trommelbeginn bleibt im Ganzen viel zu schlagerhaft.
Choreografie bestens
Sehr gut zum Inhalt passt allerdings die Choreografie, wie die Protagonisten sich auf der schiefen Ebene winden, wie sie ineinander stürzen, wie sie fremdbestimmt-marionettenhaft auf der Bühne wie blind und taub herumstolpern, das ist sehr gut gemacht.
Besser reines Musiktheater
Im Prinzip hätte das Stück nur choreografiert, als Pantomime mit Musik gespielt werden können, also als reines Tanztheater gegeben werden sollen, das wäre gut und viel, viel besser gewesen. Der Text hat eher gestört. Erfüllt auch nicht die aus dem Titel herrührenden Erwartungen, die Handlungen dieser 9 Tage versinken im allgemeinen Gedröhne, bleiben insgesamt seicht, flach und pubertär,ohne jede Tiefe.
Bilder leider auch nicht gelungen
Die Bilder, besonders die Verzerrungen, mit denen man YouTube-Laienfilme kopieren wollte, finde ich auch nicht so gelungen. Nachdem man einmal ein menschliches Gesicht zur Fratze gemacht hatte, wurde das dann zur Masche, das wurde einem allein schon aufgrund der Unästhetik über.
Schade, man hätte vielleicht mehr draus machen können, denn der Wunsch, Jugend zu erreichen, ist gut, die eher älteren Anwesenden fanden das auch unbedingt notwendig. Jedoch gut gewollt ist nicht immer gut gemacht.

Anja Röhl
http://www.anjaroehl.de
Kritik zu: Don Juan
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Im Ramba-Zamba-Theater wird Klassik oft reizvoll umgeformt, verstehbar gemacht und ins Heute transportiert. Dazu geben die Spieler in diesem Theater ihre Erfahrungen als Menschen einer diskriminierten Minderheit dazu, weben sie ein in das Darzustellende. 

Wie oft hört man: „Mit einem Behinderten könnte ich mir Liebe und Sexualität nicht vorstellen!“ Oft traut man ihnen geistig nichts zu, man hält sie vielfach für komisch und blöd. Am schlimmsten ist, dass man sie, in einer sonst abtreibungsfeindlichen Gesetzgebung, einfach abtreiben darf, ihr Leben gilt als nicht lebenswert und wird gleichgesetzt mit einer unheilbaren Krankheit.

Alle Stücke, die hier aufgeführt werden, sind daher auf seltsame Weise gebrochen. Man kann sich wiedererkennen in dieser Gebrochenheit. Man kann lernen,  Solidarität und Wut und Mitfühlen. Ein Theater der Unterdrückten, der Entrechteten, lustvoll-revolutionär, die sich Ausdruck verschaffen.

Am 18. Januar hatte im Ramba Zamba unter der Regie von Konrad Wolf (Mozarteum Salzburg) das Stück: „Don Juan“ Premiere, sehr frei nach Molière, wird betont. Dies ist die Diplominszenierung des jungen Mannes.  Er hat schon etwa Erfahrung mit dem Thema Sexualität und Behinderung. Sein Stück über dieses Thema, Titel: „Objektiviert uns!“. bekam 2018 in Hamburg den Publikumspreis.

In einem angedachten Schlafzimmer-Kaufhaus mit neun Doppelbetten, liegt Don Juan, (Christian Behrendt) und schläft, sein Bauch bildet eine hingestreckte Kugel. Der Diener, (Sebastian Urbanski), führt ein ins Thema, kommentiert. „Es beginnt, wenn man in einem Laden nach einem Einzelbett fragt“, man „macht sich verdächtig, zu einem, der wohl keine hat, mit der er das Bett teilt“. Zum komischen Kauz, „zum ewig masturbierenden  Außenseiter“.

Don Juan, genussvoll lasziv sich lümmelnd, halbnackt auf dem Doppelbett, prahlt beim Aufwachen wie der molieré sche mit seinen Eroberungen, wird zunächst von Frauen umgarnt, die ihn umschmeicheln, dann von einer herrlich wütenden Elvira (Franziska Kleinert) mit roten Boxhandschuhen bedroht und in die Realität zurück geholt.  Der Diener versucht Don Juan zu überzeugen, dass man beständig bleiben muss, die Liebe nur dann Spaß macht, wenn man bei einer geliebten Freundin länger aushält, bleibt.  Aber sein Herr behauptet, während der Diener ihm die Schuhe zuknöpft, dass solche Liebe eine überholte Sache des 19. Jahrhunderts sei. 

Dann tobt und tanzt er,  ein wenig Baal nachempfunden, ausschweifend, sich auflehnend, frivol- unkonventionell, verschmitzt. Sein Kostüm ( Beatrix Brandler) sehr feminin, wie sonst nur für Frauen vorgesehen, mit freiem Oberkörper, die Brust ein wenig hochgebunden, damit sie zur Geltung kommt, sehr geschickt gemacht. Darüber ein soldateskes Negligee.

Das Ganze wird zu Rolling – Stones – Musik getanzt, gespielt, getobt. Und der Diener kommentiert wieder: „Welch ein Zwang!“. Er macht es anders, er selbst zeigt nun, etwas Abseits, mit einer der schönen Frauen des Don Juan, (Nele Winkler), wie man ohne Zwang zur Sexualität kommt. 

In der Angst vor Elvira stellt sich heraus, dass Don Juan vor allem eines ist, ein Ungeliebter, und eines hat, nämlich das unersättliche Bedürfnis geliebt zu werden. Es geht ihm nicht darum zu lieben, er ist auf der Jagd nach Frauen, die ihn lieben sollen. Er ist wütend, stampft auf wie ein kleines Kind: „Ich will, dass du mich liebst, wie es sich gehört!“  

Liebe aber lässt sich nicht erzwingen. Seine schöne Freundin ( wieder Nele Winkler) hochprofessionell, mit herrlicher Stimmmodulation, ironisierend, karikierend, kontert geschickt: „Ich will alles tun, was ich kann, aber es muss von selber kommen, es muss von selber kommen!“

Dann schmust und knuddelt sie wieder freiwillig und köstlich lachend mit dem Diener herum, der das Zärteln offenbar weitaus besser versteht als Don Juan. 

Auch gehört, wie man jetzt begreift, wohl Don Juan in Wahrheit gar nicht zu den Männern, die von Mädchen und Frauen schnell begehrt werden. Er muss sich bemühen, muss herumkriegen, mit Geld winken, und locken mit Versprechungen. 

Traurig sagt nun Din Juan: „So einen wie mich will keine“ und: „Ich habe es mir ausgerechnet, ich könnte es mir leisten, einmal in der Woche zu einer Hure gehen, aber „ich will das nicht“,  „hab die Hoffnung nicht aufgegeben, dass mich doch mal eine lieben könnte“, er will nicht ewig einsam bleiben. Zu dem Zweck wird ein Online- Fragebogen laut zitiert, eine Endlosreihe möglicher Sportarten wird abgefragt, es wird absurd, sehr witzig! Zum Ende die Frage: „Mit wie vielen hast du schon…, Don Juan blickt auf: „Hab aufgehört zu zählen…“

Man erkennt, dass vielleicht so mancher heutige Mensch etwas von dem hat, was der im Ramba- Zamba- Theater offen ausspricht, nämlich das Leiden unter Einsamkeit. Das Leiden unter dem sexuellen Leistungszwang, sich als Mann oder auch als Frau seinen Wert durch Sexualkontakte beweisen zu müssen.

Der steinerne Gast, der plötzlich donnernd und zischend die Bühne betritt, wird starr mit Maske, aber in Figur und Kostüm als ein  Zwilling des Don Juan präsentiert, dem hängen sich die Mädchen sogleich an den Hals, dem fliegen sie zu, dem scheint zu gelingen, was der andere leider nicht hinbekommt. Es ist der von den Medien aufgebaute Kunstmensch, die personifizierte Erwartung, der innere Dämon, der einem im Nacken sitzt, gegen den niemand eine Chance hat, wächst sich aus zum Drohgespenst. 

So wie im Ursprungsstück der strafende Gottvater, der seinen sündigen Sohn verflucht, so lässt der maskierte „Zwilling“ ( in Figur und Kostüm völlig identisch mit Don Juan) den Don Juan gleichsam schrumpfen und sich ängstlich hinter Betten vor ihm wegducken. Von Mord ist die Rede, der Diener reicht seinem Herrn ein Messer, zeigt in einem Taschenlampentanz die Bereitschaft zu nächtlichem Mord, leuchtet dabei auch ins Publikum, entlarvt, ertastet, fühlt vor.  Doch zum Mord kommt es nicht, Don Juan ist vernichtet, ein Lastwagen überfährt Ihn. Der steinerne Gast geht ab, der Diener hängt sich nun bei ihm ein. 
 
Sexualität im Spannungsfeld von Behinderung und Nichtbehinderung, von Zwang und Freiheit, im Programmheft, die „Welt des sexuellen Liberalismus, in der die Freiheit des Systems umschlägt in einen Zwang, ihm zu genügen.“  Gegen „eine Sexualität, die ein System sozialer Hierarchie ist.“ (Michel Houellebecq)

Besonders die Frauen haben sehr gelungen-starke Auftritte:  Mutig, selbstbewusst, in Boxhandschuhen oder ohne, immer gelungen!  Und wie Franziska Kleinert als Elvira „Arschloch“ schreit, wie sie es brüllt, wie sie aus sich herausgeht, das geht dem Publikum durch und durch, ist höchste Spielkunst, einfach klasse. Hier findet etwas Bedeutsames statt. Eine lautstarke Aufkündigung der bedienenden  Rolle, so brüllen es die Frauen im Chor Aus sich heraus:   „Wir haben keine Lust mehr auf Eure Männerphantasien!…„Bin nicht deine Puppe!“…“Ohne uns!“…  „Leck mich!“…„Macht Euren Scheiß alleine!“

Das Stück ist sehr gut auf heute übertragen worden, regt zum Nachdenken über die Männerrolle („Zum Mann gemacht, zum Mann  gedrillt!“(Pinar Selek) an, über die Vermarktung und Medialisierung von Sexualität, der man nicht genügen kann: Don Juan: „…bin in meinem Körper gefangen“. 

Und es zeigt heutige, starke Frauen, die die Schwäche im System sichtbar werden lassen. Und einen Macho, der seine innere Angst offen eingesteht. 

Weil die Spieler dazu immer wieder ihre eigenen Erfahrungen als Benachteiligte einbringen, werden sie, wie es Augusto Boal im „Theater der Unterdrückten“ empfiehlt,  zu Lehrern. So muss Theater sein!  Sehr zu empfehlen!

Anja Röhl
http://www.anjaroehl.de

 

Preis: €14,95 €11,95

UNSERE BÜCHER
ALS PDF-DATEI

AUSWAHL

 

Preis: €14,95 €11,95

 

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN





AUF DER BÜHNE © 2020

AUF DER BÜHNE

Auf der Bühne

TICKETS KAUFEN
eventim


PDF-Datei: 11,95 € 8,95 €
Weitere Formate auf
Amazon & Google:
Kindle eBook
Taschenbuch
Google eBook

WEITERE BÜCHER


WIR EMPFEHLEN

3.3
Durchschnittsnote aller Stücke
5 840+
4 1869+
3 1640+
2 1029+
1 425+
Kritiken: 2817

PDF-Datei: 22,60 € 16,95 €

Weitere Formate auf Amazon & Google Play:
Kindle eBook - Taschenbuch - Google eBook


UNSERE BÜCHER ALS PDF-DATEI

AUSWAHL


ANZEIGE

BUCH ALS PDF-DATEI
Toggle Bar
X

Right Click

No right click