4.7/5
Bewertungen: 3
Rezensionen: 3
Alle Kritiken ansehen.
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Eleganz von Bach, androgyner Punk von Bowie
  · 26.07.22
Der Grundgedanke des knapp zweistündigen Abends ist es, zwei sehr unterschiedliche Superstars der Musikgeschichte aufeinander treffen zu lassen. Die erste Hälfte „Bach 25“ beginnt klassisch elegant: zu Klavierkonzerten von Johann Sebastian Bach und Cellokonzerten seines Sohns Carl Philipp Emanuel Bach hat Dwight Rhoden, Co-Chef der Compagnie, präzise Schrittfolgen und Hebefiguren choreographiert.

Nach diesem elegischen 25minütigen Intro und einer Erfrischungspause für Ensemble und Publikum kommt „Star Dust“ im zweiten Teil richtig auf Betriebstemperatur: ein Hit von David Bowie jagt den nächsten. „Changes“, „Space Oddity“ und „Heroes“ werden vom Publikum besonders beklatscht. Christine Darch hat das Ensemble in androgyne, punkig-grelle Kostüme gesteckt, dabei aber auch besonders darauf geachtet, dass die durchtrainierten Sixpacks der Tänzer gut zur Geltung kommen. Immer wieder bricht einer oder eine aus der Phalanx aus und setzt zu einem Solo an. Jeder hat seinen/ihren Moment und schlüpft einmal in die Bowie-Rolle.

Weiterlesen
War die Kritik hilfreich?