Kritik zuWonderwomb
3.0/5
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Polit-Drama in Netflix-Ästhetik
  · 19.06.22
„Wonderwomb“ von Amir Gudarzi erhielt von der ATT-Jury eine lobende Erwähnung, gewann mittlerweile den Kleist-Förderpreis und wird in der kommenden Spielzeit in Marburg uraufgeführt. Das Trio aus Maren Eggert, Ex-Ensemble-Mitglied Camill Jammal und Božidar Kocevski präsentiert in 45 Minuten einige Szenen der Textes, der an der Netflix-Ästhetik geschult ist: in Parallelsträngen verhandelt Gudarzi die Krisen-Themen des Nahen und Mittleren Ostens, die großen Themen der Weltpolitik wie die Gier nach dem Öl und den von Donald Trump, der konsequent nur als „orangengesichtiger Präsident“ bezeichnet wird, befohlenen Drohnenangriff auf den iranischen Revolutionsbrigaden-General Qassim Soleimani im Januar 2020.

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