4.0/5
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''Mit welcher zuckerwatteschwerelosen Leicht- ja Luftigkeit "sein" Gürzenich-Orchester Berlioz' Musik ausführte und behandelte, ließ in der Tat nicht eine Frage offen, noch am wenigsten dann die, ob Béatrice et Bénédict womöglich gar eine der Lieblingspartituren Roths ist - ich vermute, schon! (...)

Die vom Tanz kommende britische Regisseurin Jean Renshaw hatte den eigentlich (wegen der Dauerquatscherei, wie schon bemerkt) hätte ersticken könnenden und wollenden Stückfluss mit sensationellem Drive versehen und den Ausführenden, in Errettung sozusagen, ein Bewegungstheater der Superklasse als Geschenk beschieden. Christof Cremer war fürs Bühnenbild und die Kostüme zuständig. Und dass die - nach zweijähriger Corona-Unterbrechung mehrfach verschobene - Premiere überhaupt dann gestern Abend stattfinden konnte, verdankte sich der kurzfristig herbeigezauberten Mitwirkung von Bariton Thomas Dolié, der für Miljenko Turk (als Claudio) - singend von der Seitenlinie - eingesprungen war.'' schreibt Andre Sokolowski am 1. Mai 2022 auf KULTURA-EXTRA
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