Kritik zuPalmasola
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Klaus im Knast
  · 05.02.22
''Nicola Fritzen outet sich, noch vor Beginn des eigentlichen Stücks, als unfreiwillig-freiwilliger Drogenhändler Klaus, der (unfreiwillig-freiwillig) fast wie durch Zufall in die Fänge einer nicht konkret benannten europäischen (gar schweizerischen?) Drogen-Mafia gerät, die ihn als Drogenkurier - heißt, dass er vorher jede Menge kleine Rauschgiftkapseln schluckt - anheuert. Der Transfer fliegt freilich auf, weil Röntgenkameras nach Klaus' Grenzübertritt einhelligende Durchblicke verschaffen und er so gesehen auffliegt und... vorübergehend in dem Palmasola-Knast ein Stückchen seiner Lebenszeit verbringt. Ja und dort lernt er dann all seine Freunde & Feinde kennen, die ihm einen respektablen Eindruck dahingehend geben, wie es in der legendären Knaststadt menschlich (und auch unmenschlich) so zugeht; Fritzens bolivianische Schauspielerkolleginnen und -kollegen Jorge Antonio Arias Cortez, Omar Callisaya Callisaya, Mario Tadeo und Urzagaste Galarza steuern aufs Authentischste das ihre hierzu bei.

Schockierend, sportlich imponierend (vor-)gespielt. Emotional, das selbstverständlich auch.'' schreibt Andre Sokolowski am 5. Februar 2022 auf KULTURA-EXTRA
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