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Liebe geht durch die Zahnspange
  · 16.11.21
''Das Kind soll ein Mädchen sein, sagt der Ochse. Aber kann ein Mädchen die Welt retten? Die beiden Schafe retten erst mal sich, vor dem Wolf und vor den vielen Schaulustigen. Das Ereignis verpassen sie. Aber ein gemeinsames Geschenk haben sie gefunden und mitgebracht. Das Lied Stille Nacht, ruhige Nacht, kompostiert, äh komponiert und gesungen für das Windelkind, wird um die Welt gehen. Die Liebe aber geht durch die Zahnspange. Schaf eins und Schaf zwei werden sie sich in Zukunft teilen, d.h. abwechselnd in den Mund stecken.

Helmut Dauner (Das eine Schaf) und Axel Röhrle (Das andere Schaf) tragen kein Schafsgewand, treten schlicht „in Zivil“ auf. Nur der recht freundliche Wolf (nochmal Helmut Dauner) bekommt lange graue Locken aufs Haupt und an die Ärmel geheftet. Mehr brauchen die beiden auch nicht. Denn sie erzählen von den Höhen und Tiefen, den Prüfungen ihrer Freundschaft im Zeichen des Weihnachtssterns mit viel Spielfreude, komödiantischem Geschick und Körpereinsatz, verleihen den nicht immer starken Dialogen Leben und Witz. Wie gut, dass der Regie (Lorenz Seib) ein paar schöne Slapstick-Nummern eingefallen sind.'' schreibt Petra Herrmann am 16. November 2021 auf KULTURA-EXTRA
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