Kritik zuIdoménée
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Eine der wichtigsten Premieren der Saison
  · 09.11.21
''Haïm kommt vom Cembalo her, weshalb alles hier herrlich transparent durchperlt und durchprickelt wird. Le concert d’Astré verwandelt Wein in Champagner. Im Graben der Staatsoper ist man freilich suboptimal untergebracht. Am Montag immerhin wird das Ensemble aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens auf die Bühne versetzt: bei einem hochprominent besetzten Jubiläumskonzert (mit Simon Rattle als Co-Dirigent sowie Solisten wie Natalie Dessay, Sandrine Piau, Léa Desandré und Michael Spyres). Haïm tritt in Berlin ein Teilerbe von René Jacobs an, der an der Staatsoper immer weiter zurückgedrängt wird.

Man braucht wohl eine Weile, um "reinzukommen" in das Werk. Ich sah Leute in der Pause gehen, die am Ende der Pause wiederkamen. Sie hatten es sich offenbar überlegt. Wohl getan, die ungeheuerliche Opferung des Sohnes am Ende (anders als bei Mozart) ist ein unerhört starker Tragödien-Effekt. Eine der wichtigsten Premieren der Saison.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf rbbKultur
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