Kritik zuHumans 2.0
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Düstere Melancholie zu Techno-Sound
  · 06.11.21
Lichtdesigner Paul Jackson taucht den 70minütigen Abend in ein Schattenreich des Halbdunkel, der israelische Klangkünstler Ori Lichtik unterlegt die Choreographie mit einem dräuenden Techno-Teppich, wie ihn Tanz-Fans aus seiner Zusammenarbeit mit Sharon Eyal kennen. Eine Sequenz kurz vor Schluss lässt sich auch als Hommage an ihre Staatsballett-Choreographie „Strong“ lesen: ähnlich wie an der Staatsoper baut sich das Ensemble zu einer Phalanx auf.

„Humans 2.0“ macht einen wesentlich durchkomponierteren, weniger revuehaften Eindruck als die Vorgänger-Arbeit „Humans“ aus dem Jahr 2017: eine melancholisch-herbstliche Grundstimmung prägt diesen Abend, passend zur sich aufbauenden vierten Welle, die das „Ende der Pandemie“, über das sich Chamäleon-Geschäftsführer Hendrik Frobel in der Anmoderation freute, wie eine Nachricht aus einem schöneren Paralleluniversum erscheinen lässt.

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