Kritik zuDas öde Haus
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Die irre Angelika
  · 30.10.21
''Jan Viethen spielt und spricht den Theodor. Yael Schüler ist die alte und die einstmals jung gewesene Angelika, also diejenige, die (später und im hohen Alter) einen an der Waffel hat. Heribert Gietz fällt unter anderem als Dr. K., welcher den an sich selbst und seinem irrlichternden Nervenkostüm zweifelnden Studenten sehr gern "operieren" würde, auf. Ja und Patricio Tonato besticht und überzeugt als der die somnambulende Angelika im Öden Haus gekäfigt resp. eingekerkert habende Ex-Diener jener Adligen; auch spielt er sensationell Gitarre, und er singt auch wunderbar dazu. 

Allmählich will uns die Regie dann weismachen, dass all das Wunderliche, was dem Theodor dann so passiert, ein kreativer und seine Persönlichkeit voranbringender Fantasieausbruch gewesen sein könnte, und dass es immer gut ist, seinen eigenen Verstand mitunter aus dem herkömmlichen (bürgerlichen!) Einerlei herauszumanövrieren, um nicht völlig an dem Stinknormalen dieses (bürgerlichen!) Lebens vollends zu verzweifeln resp. zu verblöden. Recht so.'' schreibt Andre Sokolowski am 30. Oktober 2021 auf KULTURA-EXTRA
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