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Empowerment-Performance zu Intersektionalität
  · 22.10.21
Sie sei die personfizierte Intersektionalität, propagiert Butler in ihrer Hommage an eine der Vorkämpferinnern dieser feministischen Richtung: von Audre Lorde, einer schwarzen, lesbischen Feministin aus dem West-Berlin der 1980er Jahre, an die Wieland Speck vor einigen Jahren im Panorama der Berlinale erinnerte, ist „Protect & Survive“ geprägt.

Langsam legt Jessica Butler ihre Rüstung und ihren schweren Ornat ab, schwärmt von ihrem Empowerment und lädt das Publikum zu einer Achtsamkeitsübung ein. Die kleine Performance, die das Frauen-Kollektiv aus dem britischen Leicester gemeinsam mit Sarah Thom von den Freie Szene-Promis Gob Squad entwickelte, surft zielsicher auf den Themen angesagter feministischer, soziologischer und kulturwissenschaftlicher Theorien. Die Arbeit wirkt durchaus sympathisch, aber oft auch beliebig. Empowerment- und Selbsterfahrungs-Performances dieser Art hat das Publikum schon häufiger gesehen.

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