Kritik zuGRM Brainfuck
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Sibylle Berg
  · 03.07.21
''Sebastian Nübling arbeitet mit jenem Mittel, das seit 20 Jahren zu seinem Markenzeichen wurde, dem chorischen Sprechen in der Nachfolge von Einar Schleef, und das erweist sich für diesen Stoff als besonders geeignet. Der Text von GRM Brainfuck freilich häuft Schlagwörter auf einander, die, so richtig sie sein mögen, geläufig sind und wenig Raum lassen für Überraschungen. Den Jugendlichen bleibt als Ausdruck ihres Protests nur der Tanz – zur von Bässen und Elektronik dominierten, als Grime katalogisierten Musikrichtung der britischen Ruff Sqwad Arts Foundation. Was täten sie und der Choreograph Franklyn Kakyire ohne das Vorbild der West Side Story?

So weit, so KKK. Das vierte K steht für die Pointe: Nach sechs Jahren sind die jungen Menschen, wie wir ihrer Kleidung entnehmen, bei jenen gelandet, die sie einst bekämpft haben. Nicht sehr ermutigend, aber wahrscheinlich realistisch.'' schreibt Thomas Rothschild am 3. Juli 2021 auf KULTURA-EXTRA
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