Kritik zuTransit
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Identität in der Fremde
  · 02.07.21
''Der zentrale Ich-Erzähler ist ein politischer Flüchtling. Im Kölner Kellertheater markiert Sven Gey ihn als Getriebenen. Im besetzten Frankreich scheint er sich nach Halt und Geborgenheit zu sehnen. Er weiß doch um die Unsicherheit vor Ort und das ein neuer Anfang nur im drüben möglich sein dürfte. Zwischen Selbstaufgabe und Selbstfindung wirbt er zaghaft um Marie (Karen Dahmen). Marie ist eine junge Witwe, die ihren Mann – einen bedeutenden Schriftsteller – noch unter den Lebenden glaubt und nach ihm sucht. Gleichzeitig hat sie stets einen anderen Mann (Mark Zak) um sich. Und sie freut sich über die offenkundigen Avancen der Hauptfigur. Der Flirt wird effektvoll unterlegt durch Gesang und Gitarrenspiel von Hannah Holthaus, die auch als Hotelinhaberin eine sehenswert energische und schwerlich beeindruckbare Matrone abgibt.

Insgesamt eine lebendig choreographierte Vorführung mit stimmungsvollen Bildern, die von dem gut aufeinander abgestimmten Spiel der Darsteller lebt und völlig zu Recht für den Kölner Theaterpreis 2021 nominiert wurde.'' schreibt Ansgar Skoda am 2. Juli 2021 auf KULTURA-EXTRA
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