2.0/5
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Online-Gastspiel beim Heidelberger Stückemarkt: Dem kurzen Dokumentartheater-Abend gelingt es nicht überzeugend, seine beiden Erzählstränge vom Optimierungsdruck, unter dem die Kliniken ächzen, und den spektakulären Kriminalverbrechen schlüssig zu verbinden. „Wir haben getan, was wir konnten“ wirft einige Schlaglichter auf die Situation in den Kliniken, verharrt aber in langen Monologen von Yorck Dippe, Ute Hannig und Christoph Jöde zu sehr bei den extremen Einzelfällen der mordenden Pfleger und Schwestern.

John Eckhardt (Kontrabass), Tobias Schwencke (Cembalo) und Swantje Tessmann (Geige/Bratsche) begleiten die Arien des dreiköpfigen Ensembles, das zur Musik von Henry Purcell in Kostüme voller Plüsch und Rüschen gesteckt wurde (Kostüme und Bühne: Ariane Salzbrunn). Warum der Abend über die Missstände in der modernen Medizin ausgerechnet durch Barockmusik und entsprechende Kostüme unterlegt ist, erschließt sich nicht.

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