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Lebensträume
  · 20.04.21
''Stärker sind die Episoden, in denen die Jugendlichen bei ihren konkreten Erfahrungen bleiben. In denen auch ihre Befremdung, ihr Unverständnis spürbar wird: als Oma plötzlich nach dem Frühstück wieder schlafen gehen will; als Oma sich an kein Rezept mehr erinnern kann, das sie jahrzehntelang gekocht hat.

Später erzählen sie von ihren Lebensträumen, davon, was sie selbst am Ende ihres Lebens erinnern möchten, wie sie alt werden wollen. Das Leben ihrer Großeltern spiegelt sich nur hier und da in ihren Sätzen. Und vielleicht muss das so sein. So weit weg ist Alter und Gebrechlichsein noch. Aber wenn die zarten, jungen Körper sich Maskenköpfe überziehen, die nach Gesicht und Haar ihrer Omas und Opas geformt sind, dann wird plötzlich deutlich, dass die Zukunft doch nur ein klein wenig aufgeschoben ist.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur
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