Kritik zuRusalka
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Die Prinzenmörderin
  · 11.03.21
''Rusalka hat die Schnauze voll und will zum Wassermann zurück; zuvor zertrümmert sie den Prinzen-Fiat, und sie kann auch wieder sprechen... Und mit einem Baustrahler bewaffnet, den sie noch von ihrer Müllbegegnung mit der Pennerinnenhexe "rettete", wandelt sie irrlichternd über die Drehbühne, wo sie der reuevolle Prinz zurückerobern will; sie warnt ihn, dass er sie möglichst nicht küssen solle, weil - - gesagt, getan; er tut es trotzdem, und sie tut ihn umgehend mit einer Plasteplane, ihrem alten Hochzeitskleid, zweifach hintereinander tot-ersticken. Und sie triumphiert wie nie zuvor in ihrem feuchten Nixenleben; und das war's auch schon.

Srba Dinić hat dirigiert - man merkt nicht, dass es eine reduzierte Fassung ist, also das Staatsorchester Braunschweig klingt, unterm Kopfhörer gehört, satt-warm. Vom sängerischen Personal her sollen insbesondere Jeon mit seinem unhektisch-wohlklingenden Tenor und auch die höhensichere, obgleich an manchen Stellen allzu kräftig aussingende Adams angezeigt sein. Nicht verpassen, nein; es lohnt sich.'' schreibt Andre Sokolowski am 4. März 2021 auf KULTURA-EXTRA
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