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Auf der Drehbühne der Gewalt
  · 28.09.20
''Eine Naturkatastrophe bricht über die Menschen herein, das Erdbeben. Wie gehen sie damit um? Zunächst hilft man einander. Das Unglück hat alle gleich gemacht. Es scheinen sich neue, bessere Zeiten anzukündigen. Aber dann muss ein Schuldiger gesucht werden, ein Opfer gebracht. Das ist vor allem das Liebespaar Jeronimo und Josephe. Ihre nicht standesgemäße Beziehung, die Josephe zur ledigen Mutter macht, trägt die Verantwortung. Gott straft den Sittenverfall.

Rasche, bekannt für die riesigen Maschinen, die er auf die Bühne stellt, hat sich diesmal mit einer einfachen Drehscheibe begnügt. Neun Schauspieler*innen marschieren und deklamieren darauf jeden einzelnen Satz laut und zum Mitschreiben, so wie man es von dem Regisseur kennt. Über eigens komponierte Musik, in einer ausgeklügelten Choreographie, immer wieder wechseln die Erzählerrollen.'' schreibt Petra Herrmann am 28. September 2020 auf KULTURA-EXTRA
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