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Hohles Getöse
  · 13.09.20
''Frljić tut geschickt entschlacken, und das fängt bereits schon damit an, dass er "nur" sieben SchauspielerInnen für die 33 Rollen (ohne Kriegs-Statisterie) besetzt. Ja und die wunderbaren Alexander Angeletta, Nikolaus Benda, Nicola Gründel, Benjamin Höppner, Seán McDonagh, Hannah Müller und Ines Marie Westernströer sprechen und spielen gottlob nur paar Ausschnitte des anstrengenden Schlachtenzeugs - dafür aber mit viel, viel Witz und noch viel größerer Distanz, als dass es die derzeitigen Corona-Vorschriften von vorn herein verlangten.

Igor Pauška hat uns zweireihiges Publikum, das wir das Spielrechteck umsitzen, mit Schwarz-Weiß-Kopien von sechs atmosphärischen Gemälden, die er passend zu dem Kleist-Stück hielt, umgeben; und Nicola Gründel spielt auch noch sehr gut Klavier, auf dem sie beispielsweise die Mondscheinsonate oder Pathétique von Beethoven perfekt zitiert.'' schreibt Andre Sokolowski am 12. September 2020 auf KULTURA-EXTRA
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