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Dauer-Hysterie ohne Nuancen
  · 06.05.20
Das Problem dieser Inszenierung am Schauspiel Leipzig, die im April 2019 Premiere hatte und zum Berliner Theatertreffen eingeladen war, ist, dass Regisseurin Claudia Bauer das Stück als schrille Farce inszeniert.

Anita Vulesica, eine der besten Komödiantinnen der deutschsprachigen Theaterlandschaft, beherrscht gerade auch die grotesken und schrägen Töne sehr gut, wie sie in „Die Affäre Rue de Lourcine“ am Deutschen Theater Berlin bewies. An diesem Abend, der im Einheitsbrei einer Volksbühnen-Dauerhysterie-Kopie versinkt, kann auch der Gaststar der Inszenierung kaum Akzente setzen. Zu schrill und mit zu wenig Nuancen kann der Premieren-Mitschnitt dieser Leipziger Inszenierung nicht fesseln.

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